Jobe Bellinghams bisherige Karriere stand vor allem im Schatten seines großen Bruders Jude. Vor seinem zweiten Jahr beim BVB will der 20-Jährige jetzt aber mutig nach vorne gehen und seine eigene Geschichte schreiben. Einer, der dabei eine große Rolle spielen kann, ist Felix Nmecha.
BVB-Youngster Bellingham mutig: "Man darf Großes erwarten"
Bellingham kündigt „Großes“ an
„Ich will nicht zu viel sagen. Aber in der kommenden Saison darf man Großes von Felix und mir erwarten. Ich fühle mich immer wohler im Verein, unser Zusammenspiel funktioniert immer besser“, erklärte er während der Asienreise der Borussia. Deutet der selbstbewusste Youngster hier also bereits das Mittelfeld-Duo der kommenden Saison an?
BVB: Bellingham trainierte in der Sommerpause in Birmingham
Nmecha hat während der WM zumindest bewiesen, dass Niko Kovac ruhigen Gewissens weiter auf ihn als Spielgestalter und Leader bauen kann. Von Bellingham werden sich die Bosse für die Zukunft Ähnliches erhoffen, allein schon ob der 30,5 Millionen Euro, die letztes Jahr für ihn Richtung Sunderland flossen.
Dieser Erwartungshaltung scheint er sich bewusst zu sein. Bellingham legte an dem Ort, wo für ihn alles anfing, in der Sommerpause sogar Extra-Schichten ein: „Ich bin nach Birmingham gegangen, habe dort mit Menschen trainiert, die ich lange kenne. Ich versuche, mich an den Plan zu halten, den mir der Klub mitgibt, und lege vielleicht noch etwas obendrauf. Ich denke, das kann nicht schaden.“
Schon in seinem Debütjahr kam er auf 32 Einsätze in der Bundesliga, 20 davon in der Startelf. Jetzt ist Bellingham fest entschlossen, noch mehr Verantwortung zu übernehmen: „Ich habe viele Spiele in meiner Karriere gemacht, ich bin kein junges Kind mehr. Es gibt viele Spieler, die jünger sind als ich.“