Droht Ärger bei Werder Bremen? Beim DFB-Pokal-Spiel gegen den Lüneburger SK Hansa (3:0) am Samstagnachmittag wurde Sturmtalent Salim Musah erst in der 84. Minute eingewechselt. Sein Berater Danny Bachmann, der auch Nick Woltemade berät, ließ einen Tag später seinem Unmut darüber freien Lauf.
Brisante Aussagen! Droht Werder Ärger mit einem Talent?
Droht Talent-Ärger bei Werder?
„Salim hat die bisherigen Leistungen in der Bundesliga mit der gezeigten Vorbereitung klar bestätigt“, betonte Bachmann bei Bild und fügte in aller Deutlichkeit hinzu: „Natürlich müssen wir uns jetzt unsere Gedanken machen, denn die Entscheidungen im Pokalspiel passen nicht ansatzweise zu den letzten Gesprächen mit den Verantwortlichen.“
Droht Werder ein bitterer Abschied?
Ein Abschied Musahs wäre für Werder eine ganz bittere Nachricht. Der Youngster wurde in Oldenburg geboren und bei Werder ausgebildet. Ein Sturmtalent, das die Grün-Weißen verlässt, weil es erst zu spät Einsatzzeiten bekommen hat? Da sollten bei den Werder-Bossen alle Alarmglocken läuten.
Woltemade verließ seinen Jugendklub im Sommer 2024 ablösefrei und wechselte zum VfB Stuttgart, ehe er nur ein Jahr später für 75 Millionen zu Newcastle United wechselte.Sowas sollte den Bremern kein zweites Mal passieren.
Talent wird Füllkrug vor die Nase gesetzt
Musah erlebte in den vergangenen Monaten seinen Durchbruch in der Bundesliga-Mannschaft. Trainer Daniel Thioune setze den 20-Jährigen seit Mitte März in acht der letzten neun Saisonspiele ein, in denen er einen Treffer erzielte.
Diesen Rückenwind nahm Musah mit in die Saisonvorbereitung und galt als einer der Gewinner der vergangenen Wochen – doch dann folgte in der ersten Partie der neuen Spielzeit die Enttäuschung.
Vor dem Pokalspiel öffnete Thioune noch die Tür, möglicherweise eine Doppelspitze aufzustellen – schließlich stehen ihm mit Niclas Füllkrug, Cedric Itten und Musah drei Angreifer zur Verfügung. Doch nur Rückkehrer Füllkrug stand in der Startelf und wurde in der 60. Minute von Itten ersetzt.