Bundesliga>

Das rät Matthäus dem BVB beim Thema El Mala

El Mala? Matthäus gibt BVB einen Rat

Lothar Matthäus schaltet sich im Transferpoker um Said El Mala ein. Nach Ansicht des Rekordnationalspielers solle Borussia Dortmund die Ablöseforderungen des 1. FC Köln erfüllen.
Borussia Dortmund hält sich bei den Transferbemühungen um Said El Mala konsequent bedeckt. Nun spricht BVB-Boss Lars Ricken.
Lothar Matthäus schaltet sich im Transferpoker um Said El Mala ein. Nach Ansicht des Rekordnationalspielers solle Borussia Dortmund die Ablöseforderungen des 1. FC Köln erfüllen.

Lothar Matthäus rät Borussia Dortmund in der Hängepartie um den Wechsel von Said El Mala Nägel mit Köpfen zu machen – und den wochenlangen Ablösepoker zu beenden. „An Dortmunds Stelle würde ich die Verpflichtung jetzt konsequent vorantreiben und die finanziellen Forderungen der Kölner erfüllen“, schrieb der Rekordnationalspieler in seiner Sky-Kolumne: „Das ist eine hoch eingestufte Aktie, bei der man aber ziemlich sicher weiß, dass sie in Zukunft weiter steigen wird.“

Der Transferpoker zwischen dem BVB und dem 1. FC Köln zieht sich bereits seit Wochen. Dortmund scheiterte laut Medienberichten bereits mit mehreren Angeboten, die Rheinländer beharren demnach auf ihrer Ablöseforderung von 50 Millionen Euro. Zudem zehren die Vereine um mögliche Bonusklauseln sowie eine Weiterverkaufsbeteiligung.

Dortmund habe sich bereits „gut verstärkt und vielleicht legen sie die paar Millionen für Said El Mala auch noch auf den Tisch“, schrieb Matthäus: Durch die Abgänge von Karim Adeyemi (FC Barcelona), Julian Brandt (Ajax Amsterdam) und Niklas Süle (Karriereende) habe der Verein „Spielraum bei den Personalkosten geschaffen.“

El Mala gelingt Durchbruch bei Köln

El Mala überzeugte in Köln auf Anhieb. In seiner Premierensaison in der Bundesliga gelangen dem 19-Jährigen 13 Treffer und fünf Vorlagen. Den Sprung in den deutschen WM-Kader verpasste er nur knapp.

Erst im Juli 2025 hatte El Mala seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2030 verlängert – ohne Ausstiegsklausel. „Said hat einen langfristigen Vertrag und wir haben keinen Grund, den Spieler abzugeben“, sagte FC-Geschäftsführer Thomas Kessler zuletzt, doch: „Wir haben auch gesagt: Wenn etwas kommt, das für den 1. FC Köln in der Größenordnung ist, dass wir uns unterhalten wollen, werden wir das auch tun.“