Der Supercup der Frauen ist für den Double-Gewinner FC Bayern und Vizemeister VfL Wolfsburg mehr als nur die erste Titelchance der neuen Saison. „Es ist schön, mit einem großen Spiel zu starten. Alle Spiele gegen Wolfsburg sind physisch immer hart, wir müssen gegen sie immer 100 Prozent geben“, sagte Bayern-Star Pernille Harder vor dem Prestigeduell am Samstag (19.30 Uhr/DF1 und MagentaTV).
Supercup ohne viele Bayern-Stars
Supercup ohne einige Bayern-Profis
In Ingolstadt liegt die Favoritenrolle beim Serienmeister aus München. „Wir brauchen einen Sahnetag gegen den FC Bayern, um dann so einen Titel in einem Spiel zu gewinnen“, prophezeite VfL-Trainer Stephan Lerch. „Aber wir haben uns vorgenommen, bei uns zu bleiben und München die Stirn zu bieten.“
Bayern und Wolfsburg ohne viele Stars
Beide Teams können nicht in Bestbesetzung antreten. In München steht unter anderem noch das DFB-Trio Giulia Gwinn, Franziska Kett und Lena Oberdorf auf der Verletztenliste. Wolfsburg muss im großen Umbruch nach der Ära von Alexandra Popp noch ohne Topzugang Giovanna Hoffmann (Kreuzbandriss) auskommen. Die gerade erst aus den USA verpflichtete Lara Prasnikar könnte indes gleich vor mehr als 8000 Fans in Ingolstadt für den VfL debütieren.
VfL-Abwehrspielerin Camilla Küver sieht das Duell der Topklubs als willkommenen Gradmesser: „Da kann man auch schauen, wo die Teams dann gleich zu Beginn stehen.“ Die ersten beiden Ausgaben der Supercup-Neuauflage hatte jeweils der FC Bayern gegen Wolfsburg für sich entschieden (1:0 in Dresden/4:2 in Karlsruhe).