Nach der starken Leistung von Nathaniel Brown beim 2:1-Sieg des FC Bayern im Franz-Beckenbauer-Supercup bei Borussia Dortmund haben auch die Experten im SPORT1 Doppelpass viel Lob für den Bayern-Neuzugang übrig.
Brown? "Der Unterschied zu Dortmund"
Brown? „Der Unterschied zu Dortmund“
Ex-Bundesliga-Trainer Ralph Hasenhüttl scheint mit dessen Auftritt auf der Zehnerposition allerdings nicht gerechnet zu haben.
„Viele waren überrascht, dass er im ersten Spiel auf der Position aufläuft, aber er hat es gut gemacht. Es ist das große Plus der Bayern, dass die Automatismen da sind, und dann ist es für junge Spieler wie Brown noch einfacher, sich zu entfalten. Dort wird man sofort getragen“, sagte der Österreicher am Sonntag.
Brown? „Flexibel einsetzbar“
Hasenhüttl sei „ein Freund von Spielern, die auf mehrere Positionen einsetzbar sind. Wenn man sieht, aus welcher Saison die Bayern kommen, ist es unheimlich wichtig, dass er flexibel einsetzbar ist. Das hat er gezeigt.“
Für Hasenhüttl war das auch „der Unterschied zu Dortmund, wo sich die beiden Offensivkräfte (Neuzugänge Karetsas und Konstantelias; Anm. d. Red.) erst mal finden müssen. In den Trainingseinheiten tastest du dich als junger Spieler heran und erarbeitest dir einen Stellenwert. Das haben die auch gemerkt.“
Brown hatte die Bayern am Samstagabend mit 1:0 in Führung gebracht. Auch im weiteren Spielverlauf bewies er seine Offensivqualitäten.
„Das ist ein Pfund, wenn du die Qualität in der Offensive neben dir hast, daran wächst du. Wenn du dann noch Pavlovic und Kimmich auf der Doppelsechs hinter dir hast, kannst du dich schnell entwickeln“, sagte SPORT1-Experte Stefan Effenberg.
Auch Hasenhüttl könne sich „schlimmere Schicksale vorstellen, als mit Olise, Díaz und Kane vorne zu spielen“.