Diaby verzichtet wohl auf 15 MillionenÂ
Bahnt sich eine spektakuläre Rückkehr an?
Moussa Diaby hat für seine Rückkehr zu Bayer Leverkusen erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf genommen. Trotz eines deutlich lukrativen Vertrags in Saudi-Arabien entschied sich der Franzose für ein Comeback bei der Werkself.
Moussa Diaby hat für seine Rückkehr zu Bayer Leverkusen offenbar auf einen Millionenbetrag verzichtet. Wie die Sport Bild berichtet, entgehen dem Franzosen durch den Wechsel von Al-Ittihad zur Werkself rund 15 Millionen Euro netto.
Demnach hätte Diaby bei dem saudi-arabischen Klub bis 2029 jährlich zwölf Millionen Euro netto verdient. In Leverkusen unterschrieb der Offensivspieler einen Vertrag bis 2031, der ihm laut Bericht rund sieben Millionen Euro brutto pro Saison einbringt.
Bayer hatte den Angreifer Ende August zurückgeholt. Für den Transfer sollen 28 Millionen Euro Ablöse fällig geworden sein. Durch Bonuszahlungen kann die Summe dem Vernehmen nach noch auf bis zu 35 Millionen Euro steigen.
Rückkehr? Diaby ergriff selbst Initiative
Bayer-Geschäftsführer Simon Rolfes erklärte, eine Verpflichtung Diabys sei zunächst gar kein Thema gewesen. „Die Möglichkeit hatten wir bis dahin nicht auf dem Schirm“, sagte er. Erst ein Signal von der Spielerseite habe die Verhandlungen ins Rollen gebracht.
Diaby selbst begründete seine Entscheidung bei seiner Vorstellung mit seiner engen Verbindung zum Verein. „Ich bin als sehr junger und unerfahrener Spieler nach Deutschland gekommen. Bayer 04 Leverkusen hat mir sehr viel Vertrauen geschenkt und mich immer unterstützt. Das habe ich nicht vergessen“, betonte der 27-Jährige.
Schon von 2019 bis 2023 spielte Diaby für Leverkusen, ehe er für rund 55 Millionen Euro zu Aston Villa wechselte. Nach Stationen in England und Saudi-Arabien läuft er nun wieder für den Bundesligisten auf.
Am Samstag gegen Union Berlin (4:0) kam er erstmals wieder zum Einsatz.