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Richter löst FSV-Vertrag auf - trainiert aber weiter mit

Richter trainiert ohne Vertrag in Mainz

Der Mainzer Mittelfeldspieler soll so mehr Zeit für die Suche nach einem neuen Klub bekommen.
Vorerst weiter beim FSV am Ball: Marco Richter
Vorerst weiter beim FSV am Ball: Marco Richter
© picture-alliance/DeFodi Images/SID/Marco Steinbrenner
Der Mainzer Mittelfeldspieler soll so mehr Zeit für die Suche nach einem neuen Klub bekommen.

Kurzfristiges Jobende für die langfristige Jobsuche: Der FSV Mainz 05 und Profi Marco Richter haben sich auf ein ungewöhnliches Geschäft eingelassen. Rechtzeitig vor dem Ende der Transferperiode einigten sich die Rheinhessen und der Mittelfeldspieler auf eine Vertragsauflösung.

Dadurch gilt Richter als Profi ohne gültiges Arbeitspapier, wodurch er auch nach der Schließung des Transferfensters die Chance hat, sich einem neuen Verein anzuschließen. Bis dahin wird der 28-Jährige weiterhin mit dem Mainzer Profiteam trainieren.

„Das Richtige war noch nicht dabei“

„Wir hatten mit Marco in den vergangenen Wochen im gemeinsamen Austausch den Plan entwickelt, dass er eine neue sportliche Herausforderung antreten wird. Trotz einiger spannender Optionen war das Richtige aber noch nicht dabei“, erklärte FSV-Sportdirektor Niko Bungert: „Um dem Zeitdruck zum Ende des Transferfensters zu entgehen, haben wir uns mit Marco auf eine Vertragsauflösung geeinigt, wodurch er auch über den Deadline Day hinaus bei einem anderen Verein unterschreiben kann. Wir werden ihn weiterhin dabei unterstützen, durch einen hervorragenden Fitnesszustand für jeden möglichen neuen Klub eine Soforthilfe ohne lange Anlaufzeit sein zu können. Marco wird sich daher auch weiter mit uns im Teamtraining auf Top-Niveau bewegen.“

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