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Wegen FC Bayern: Schalke-Boss für Bundesliga-Revolution

Wegen Bayern: S04-Boss für Revolution

Muss die Bundesliga komplett umdenken? Die Bosse des FC Schalke und des FC Bayern sind grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.
Die 35. Meisterschaft des FC Bayern scheint für Präsident Herbert Hainer ganz besonders zu sein. Nach dem 4:2 gegen Stuttgart schwärmt der 71-Jährige von seinen Münchnern.
Muss die Bundesliga komplett umdenken? Die Bosse des FC Schalke und des FC Bayern sind grundsätzlich unterschiedlicher Meinung.

Die langjährige Dominanz des FC Bayern München hat eine neue Debatte über den Modus der Bundesliga ausgelöst.

Vor dem Duell zwischen dem FC Schalke und dem Rekordmeister (18.30 Uhr) brachte Schalkes Aufsichtsratschef Axel Hefer eine weitreichende Reform ins Spiel: die Einführung von Meister-Playoffs nach der regulären Saison. Bayern-Präsident Herbert Hainer erteilte dem Vorstoß jedoch umgehend eine klare Absage.

Hefer begründete seinen Vorstoß mit der mangelnden Spannung im Titelrennen der vergangenen Jahre. Seit 2013 gewann der FC Bayern mit Ausnahme von Bayer Leverkusens Titelgewinn 2024 durchgehend die Deutsche Meisterschaft. Aus Sicht des Schalke-Bosses leidet darunter die Attraktivität des Wettbewerbs.

Schalke-Boss Hefer stellt These zum FC Bayern auf

„Mein Sohn hat in 13 Lebensjahren nur einmal einen anderen Meister erlebt. Das wird irgendwann langweilig“, erklärte der 49-Jährige in einem gemeinsamen Bild-Interview mit Herbert Hainer.

Der Schalke-Boss sagte dabei zu seinem Gegenüber: „Wenn ich Ihnen zuhöre, Herr Hainer, glaube ich, dass wir in diesem Punkt eine grundsätzlich unterschiedliche Sicht haben. Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, Menschen zu begeistern – das ist unser oberstes Credo.“

Erfolg sei dabei zwar ein zentraler Faktor, stehe aber „nicht über allem. Wenn ich in Ihrer Situation wäre, fände ich es nicht erstrebenswert, jedes Jahr Meister zu werden – Begeisterung entsteht, wenn man etwas erreicht, was man eigentlich noch nicht sicher hat.“

Hainer kontert nach Playoff-Idee

Der Bayern-Präsident reagierte allerdings mit deutlichem Widerspruch. Hainer stellte klar, dass er nichts von einem Playoff-System hält. „Wer nach 34 Spieltagen an der Spitze steht, soll Deutscher Meister werden“, betonte der 72-Jährige. Für den langjährigen Adidas-Chef ist dies die fairste und sportlich ehrlichste Lösung.

Außerdem versicherte er Hefer, dass der FC Bayern seine Fans „mehr als begeistert. Überall, wo wir hinkommen bei Auswärtsspielen, sind die Stadien ausverkauft. Das schafft kein anderer Klub in der Bundesliga. Und Sie haben recht, da haben wir einen Widerspruch: Ich will jedes Jahr Meister werden!“

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Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.