Aberkanntes Mainz-Tor gegen FC Bayern sorgt für Ärger

Diese Worte werden allen Bayern-Fans gefallen
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Dem FC Bayern bleibt in der Partie in Mainz ein Gegentreffer erspart, weil der VAR nach langem Zögern doch noch eingreift. Die 05er reagieren erbost.

Der FSV Mainz hat sich nach einem aberkannten Tor in der Bundesliga-Partie gegen den FC Bayern beschwert. Die 05er hatten bei der 1:2-Niederlage kurz vor der Pause den vermeintlichen Ausgleich erzielt, nach einer längeren Unterbrechung wurde der Treffer aber doch noch annulliert.

„Ist das lächerlich. Nach knappen vier Minuten zählt das Tor auf einmal doch nicht … Wahnsinn“, schrieb Mainz auf seinem offiziellen X-Account nach den Szenen, die sich ab der 40. Minute abspielten.

Ein Tor der Mainzer gegen den FC Bayern wird aberkannt
Ein Tor der Mainzer gegen den FC Bayern wird aberkanntEin Tor der Mainzer gegen den FC Bayern wird aberkannt© IMAGO / Werner Schmitt

Nach einem Freistoß köpfte Jae-Sung Lee ein, zurückgenommen wurde der Treffer erst in der 44. Minute – die Mannschaften hatten sich schon für einen Anstoß positioniert. Die Überprüfung der Situation dauerte womöglich deshalb so lange, weil mehrere Spieler den Ball vor Lees Kopfball berührt hatten.

Darum zählte das Tor von Mainz gegen Bayern nicht

Jonathan Tah streifte die Kugel in der Luft mit dem Kopf, auch der herauseilende Neuer touchierte das Spielgerät womöglich noch. Der VAR, der den Schiedsrichter Robert Schröder nicht an den Bildschirm bat, wertete die Ballberührungen offenbar nicht als „kontrolliertes Spielen“.

Im Regelwerk des DFB heißt es: „Die Berührung des Balles durch deinen Spieler der verteidigenden Mannschaft hebt eine Abseitsstellung nur dann auf, wenn es sich dabei um ein kontrolliertes Spielen des Balles handelt, das nicht einer Torverhinderungsaktion entspringt.“

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Mainz-Profis zeigen sich irritiert

Kurz nach der Partie beschwerte sich der Mainzer Nadiem Amiri über die Entscheidung, allerdings weil diese äußerst knapp ausgefallen war: „Das ist doch kein Abseits“, sagte er bei Ansicht der Bilder am Sky-Mikrofon: „Diese Regel geht mir sowieso … es ist wirklich Wahnsinn. Da müssen wir eine Regel finden. Vielleicht sagt man, man darf einen halben Meter im Abseits stehen, oder so.“

Phillip Tietz zeigte sich ebenfalls irritiert: „Auf einmal wurde es (die Entscheidung, Anm.) umgedreht, dass es doch nicht zählt. Ganz kuriose Szene, die da abgelaufen ist.“

Bayerns Joshua Kimmich erklärte: „Man selber kann es auf dem Platz nicht einschätzen. War für uns natürlich wichtig, dass wir nicht kurz vor der Pause das 1:1 bekommen haben.“

Als das Tor schließlich aberkannt wurde, beschwerte sich die Bank der Mainzer vehement, ein Mitglied des Trainerteams sah die Gelbe Karte. Neuer verletzte sich bei dem Freistoß und musste ausgewechselt werden.