CL-Rauswurf? UEFA droht Trio

CL-Rauswurf? UEFA droht Trio

Real Madrid, Barcelona und Juventus droht der Ausschluss aus der Champions League. Das bestätigen UEFA-Generalsekretär Theodoridis und La-Liga-Präsident Tebas.
Im Anschluss an die Ermittlungen gegen die drei Super-League-Gründer Real Madrid, FC Barcelona und Juventus Turin hat die UEFA nun auch offiziell ein Verfahren eröffnet.
UEFA eröffnet Verfahren gegen Super League
00:33
. SPORT1
von SPORT1
am 3. Juni

Real Madrid, der FC Barcelona und Juventus Turin kommen einem möglichen Ausschluss aus der Champions League offenbar immer näher.

Die drei abtrünnigen Klubs bestehen nach wie vor auf ihre Pläne zu einer europäischen Super League. Dies könnte den Beteiligten teuer zu stehen kommen, wie Theodore Theodoridis, Generalsekretär der UEFA, in einem Gespräch mit der Marca ankündigte.

Eine Champions League ohne die drei verbleibenden Super-League-Klubs? "Es ist eine Möglichkeit. Wenn sie sich nicht an die Regeln halten, können sie ausgeschlossen werden. Es liegt an ihnen", stellte Theodoridis klar und ergänzte: "Es ist erwähnenswert, dass alle anderen Vereine die Regeln akzeptiert haben."

Champions League ohne spanische Top-Klubs? "Kann passieren"

Weder der UEFA-Präsident noch Theodoridis selbst hätten etwas mit der finalen Entscheidung am Ende zu tun, erklärte der Generalsekretär. "Unabhängige gerichtliche Instanzen treffen unabhängige Entscheidungen und so sollte es auch sein. Wenn sie die Regeln gebrochen haben, müssen sie sich den Konsequenzen stellen, die von den unabhängigen Gremien entschieden werden", erläuterte Theodoridis mit Blick auf die betroffenen Klubs.

Auch La-Liga-Präsident Javier Tebas warnte die Super-League-Vereine vor Disziplinarmaßnahmen. "Diejenigen, die Angst haben müssen, sind Real Madrid und Barcelona", sagte er gegenüber ESPN. "Ich möchte mir eine Champions League ohne sie nicht vorstellen, aber es kann passieren."

Der FC Barcelona hatte bereits in der vergangenen Woche angekündigt, bei möglichen UEFA-Sanktionen vor den internationalen Sportgerichtshof zu ziehen. "Wir werden uns weder entschuldigen, noch irgendeine Strafe zahlen. Dafür gibt es keine Rechtsgrundlage", hatte Präsident Joan Laporta erklärt.