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PSG-Megasturm schon in der Kritik

PSG-Megasturm schon in der Kritik

Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé stehen nach ihrem ersten gemeinsamen Auftritt beim 1:1 gegen Brügge in der Kritik. Der Supersturm wird als „riesige Baustelle“ bezeichnet.
Ein gut aufgelegter Mario Basler haut im Fantalk mal wieder einen raus. Mit seinen Sprüchen über Lionel Messis Laufleistung und Spielprämien erheitert er die Runde.
. SPORT1
von SPORT1
am 16. Sept

Lionel Messi, Neymar und Kylian Mbappé hatten noch einiges zu diskutieren. Immer wieder war auf dem Rasen zu sehen, wie die Superstars redeten.

Beim ersten gemeinsamen Auftritt des neuen Supersturms von Paris Saint-Germain lief es nicht rund. Das 1:1 gegen Brügge zum Auftakt der Champions League war eine mächtige Enttäuschung.

Die Erwartungen an die drei Angreifer waren riesig.

Nun bläst den Torjägern bereits ein erster Gegenwind entgegen. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

„Herzliche Grüße aus Brügge“, schrieb L‘Équipe nach dem Remis gegen den Außenseiter ironisch.

Und auch Le Parisien kritisierte die drei Stürmer: „Sie haben sich nicht gefunden. Der MNM-Sturm ist immer noch eine riesige Baustelle. Die Mannschaft ist noch weit davon entfernt, die beste der Welt zu sein.“ (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Mbappé, Messi und Neymar enttäuschen gegen Brügge

Dabei stand das Trio auch nur 51 Minuten lang zusammen auf dem Platz. Denn: Mbappé musste angeschlagen vom Feld und wurde von Mauro Icardi ersetzt.

Zuvor waren die Angreifer weitestgehend wirkungslos geblieben.

Nur zwei Aktionen ragten heraus. Mbappé legte das 1:0 von Ander Herrera in der 15. Minute auf und Messi traf nach 29 Minuten die Latte. Mehr kam aber nicht.

„Es war eine tolle Gelegenheit, das Team in Aktion zu sehen“, sagte Paris-Coach Mauricio Pochettino, „aber wir brauchen Zeit, um daran zu arbeiten, und wir müssen geduldig sein“.

Mbappé, Messi und Neymar: „Wird kompliziert“

Dabei schauten auch viele Legenden den Stars ganz genau zu und sahen Probleme.

Der ehemalige PSG-Profi Ludovic Giuly sagte in L‘Équipe: „Wenn jeder kommt, um sich den Ball zu holen, wie sie es bisher getan haben, wird es kompliziert werden.“

Der Ex-Nationalspieler fügte an: „Aber es war ihr erstes Mal. Es ist ganz logisch, dass es ein bisschen kompliziert war, weil sie unter enormem Druck standen. Alle haben auf sie gewartet, und sie sind noch nicht bereit, vor allem körperlich.“

Auch in England war das Debüt der drei Superstars ein großes Thema.

Ferdinand warnt vor PSG-Sturm

„Die drei zusammen machen das Team für mich schwächer“, war Michael Owen bei BT Sport wenig begeistert vom PSG-Auftritt.

Europas Fußballer des Jahres von 2001 ergänzte: „Ich verstehe nicht wirklich, warum sie einer der Favoriten für die Champions League sind. Ich denke, die englischen Teams sind weit, weit überlegen.“

ManUnited-Legende Rio Ferdinand warnte die Konkurrenz dennoch. Er sagte bei BT Sport:„Wenn man es hinter ihnen richtig macht, wenn man die richtige Mischung mit Verratti, Gueye, Wijnaldum hat, dann hat man Leute, die den Ball über das Spielfeld zu den großen Spielern in der Spitze bringen können, die den Schaden anrichten können.“

Schon am 28. September könnte der Mega-Sturm seine Kritiker eines Besseren belehren: Dann wartet das Giganten-Duell mit Manchester City!

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