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Neue Aufgabe für Rangnick

Neue Aufgabe für Rangnick

Ralf Rangnick wird Experte in der Champions League - und erhält ein eigenes Format.
Ralf Rangnick wird nicht bei Eintracht Frankfurt anheuern. Immer wieder wurde sein Name bei verschiedenen Aufgaben gehandelt, am Ende wurde nichts draus. Woran liegt das?
. SPORT1
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von SPORT1

DAZN hat einen neuen prominenten Experten.

Der Streamingdienstanbieter hat Ralf Rangnick für die Übertragungen in der Champions League mit ins Boot geholt (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League).

Rangnick wird bei den Spielen der Königsklasse im Vorlauf, in der Halbzeit und der Nachberichterstattung sowie als Co-Kommentator im Einsatz sein und zudem in einem neuen Format ausgewählte nationale und internationale Klubs analysieren.

„Mir hat es schon immer sehr viel Spaß bereitet, Inhalte zu vermitteln. Deshalb war ich früh als Jugendtrainer tätig und habe ursprünglich Lehramt studiert“, sagte der 63-Jährige (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League).

Rangnick bei Bayern-Spiel im Einsatz

„Für mich schließt sich also mit der Arbeit als Experte für DAZN ein Kreis. Ich bin seit mittlerweile über 25 Jahren im Profifußball aktiv und freue mich sehr darauf, allen Zuschauern etwas aus meiner Erfahrung weiterzugeben.“

Seinen ersten Live-Einsatz für DAZN wird Rangnick am zweiten Spieltag bei der Partie zwischen dem FC Bayern München und Dynamo Kiew haben.

Wontorra wechselt zu DAZN

Außer das wöchentliche Topspiel, das exklusiv bei Amazon läuft, zeigt DAZN fortan sämtliche Spiele (121) der Champions League und bietet die Möglichkeit einer Konferenz an. Außerdem überträgt DAZN die Freitags- und alle Sonntagsspiele der Bundesliga.

Im Sommer hatte DAZN schon unter anderem Laura Wontorra als neue Moderatorin vorgestellt.

Rangnick arbeitet bei Lokomotive Moskau

Rangnick hatte zuletzt erklärt, sich als Berater selbstständig zu machen. „Ich gründe eine GmbH, eine Fußball-Beratung, die auf vier Säulen basiert“, sagte Rangnick der Süddeutschen Zeitung: „Mich von dieser Aufgabe wieder wegzuholen - das müsste dann schon ein ganz besonderes Angebot sein.“

Diese Kooperation verkündete der russische Top-Klub zuletzt offiziell. Rangnick wurde für drei Jahre zum Leiter für Sport und Entwicklung ernannt.

Zuvor war der ehemalige Trainer und Sportdirektor von RB Leipzig mit mehreren Vereinen aus dem In- und Ausland in Verbindung gebracht worden. Auch Eintracht Frankfurt und Schalke 04 zeigten Interesse, zu einer Einigung kam es aber nicht.