Anzeige

Eines der wertvollsten PSG-Juwele kehrt heim

Eines der wertvollsten PSG-Juwele kehrt heim

Christopher Nkunku wurde bei Paris Saint-Germain ausgebildet. Nun kehr der RB-Star zurück - und ist viermal soviel wert wie bei seinem Abschied.
Christopher Nkunku ist in Topform und liefert bei RB Leipzig ab. Angeblich wurde der Franzose Real Madrid angeboten.
. SPORT1
. SPORT1
von SPORT1

Christopher Nkunku kehrt einmal mehr zu seinen Wurzeln zurück.

Zum vierten Mal in seiner immer noch jungen Karriere wird der Angreifer von RB Leipzig gegen seinen Jugendklub antreten - in der Champions League geht es am dritten Spieltag der Vorrunde gegen Paris Saint-Germain (CHAMPIONS LEAGUE: Paris Saint-Germain - RB Leipzig ab 21 Uhr im LIVETICKER).

Es ist eine besondere Rückkehr für den 23-Jährigen - denn auf ihm werden die Hoffnungen der meisten RB-Fans ruhen. Nkunku ist der beste Spieler der bisherigen Saison bei den Roten Bullen, in elf Einsätzen bringt er es auf 13 Scorerpunkte (neun Assists). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

Er ist aber auch einer der wertvollsten Spieler auf der Liste der einstigen PSG-Talente, die ihr Glück lieber anderswo suchten. Der Marktwert des Franzosen beläuft sich derzeit auf 47 Millionen Euro - wie transfermarkt.de berichtet, ist er damit der teuerste Nicht-Nationalspieler der Welt.

Und eben der drittteuerste Ex-Pariser, nach Ferland Mendy (jetzt Real Madrid/50 Millionen Euro Marktwert) und Kingsley Coman (FC Bayern/55 Millionen Euro).

Krösche: Nkunku „hätte Entwicklung in Paris nicht genommen“

Sie alle gingen, weil sie im Starensemble von PSG womöglich nicht die größten Chancen auf die bestmögliche persönliche Entwicklung erkennen konnten. Bei Nkunku, der seinen Marktwert vervierfachte, war es definitiv die richtige Entscheidung. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

„Der Wechsel war damals sowohl aus Sicht von RB als auch aus Sicht des Spielers absolut richtig“, sagte der ehemalige RB-Chef Ralf Rangnick einst über Nkunku. Markus Krösche (heute Eintracht Frankfurt), der den Deal als Sportdirektor über die Bühne gebracht hatte, ergänzte: „Er hätte diese Entwicklung in Paris nicht genommen.“

Einmal konnte Nkunku den französischen Topklub bisher besiegen, beim 2:1 im vergangen Jahr. Dabei hatte er den Ausgleich erzielt. Die beiden anderen Duelle gingen verloren.

Will Nkunku in der Champions League weiter kommen - und damit seinen Marktwert in noch höhere Sphären schrauben - wird er gegen PSG erneut glänzen müssen. Derzeit ist RB in der Gruppe A punktlos Letzter - nur mit einem Sieg bleiben die Chancen aufs Weiterkommen realistisch.

Alles zur Champions League bei SPORT1