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Kohfeldt schwärmt nach Traumdebüt

Kohfeldt schwärmt nach Traumdebüt

Der VfL Wolfsburg fährt den ersten Champions-League-Sieg ein und hofft wieder aufs Achtelfinale. Für Neu-Trainer Florian Kohfeldt ist es ein gelungenes Debüt in der Königsklasse.
Florian Kohfledt ist nach dem 2:1-Sieg gegen den FC Salzburg gut gelaunt und plaudert aus dem Nähkästchen. Kontakt mit Bundestrainer Hansi Flick hatte er schon, auch wegen Baku und Nmecha.
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von SPORT1

Der VfL Wolfsburg hat unter den Augen von Bundestrainer Hansi Flick den ersten Champions-League-Sieg in dieser Saison eingefahren und hat sich die Hoffnungen aufs Achtelfinale bewahrt.

Bei seinem ersten Einsatz in der Königsklasse feierte Wolfsburgs neuer Cheftrainer Florian Kohfeldt im Duell gegen Spitzenreiter RB Salzburg mit einem 2:1-Sieg gleich den ersten Dreier.

„Das war ein toller Abend“, schwärmte Kohfeldt mit einem breiten Grinsen am DAZN-Mikrofon und versicherte, dass er vor allem „Freude“ empfinde: „Weil es für den Wettbewerb unglaublich wichtig war, wir haben die Gruppe wieder aufgemacht.“ Dank des ersten Erfolgs und nun fünf Punkten auf dem Konto darf der VfL wieder auf das Überwintern in Europa hoffen.

Kohfeldt weiter: „Unter dem Strich war es ein ausgeglichenes Spiel. Die Mannschaft hat sich diesen Abend im vergangenen Jahr verdient. Es gab allerdings Momente, da hätte die Partie in eine andere Richtung laufen können.“

Die Wölfe legten eine Blitzstart hin und trafen bereits in der 4. Minute durch Ridle Baku.

Die Gäste, die im Hinspiel 3:1 gewonnen hatten, kamen durch einen Freistoß von Maximilian Wöber (30.), bei dem VfL-Keeper Koen Casteels nicht gut aussah, zum Ausgleich. (NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)

Nmecha erlöst den VfL

Lukas Nmecha, der neben Wout Weghorst den Sturm der Wölfe bildete, brachte die Gastgeber mit einem Schuss in den rechten Winkel in der 60. Minute zurück auf die Erfolgsstraße. (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)

„Dieser Sieg bedeutet viel., wir freuen uns sehr“, sagte Nmecha bei DAZN. Wir haben einfach das Selbstvertrauen zurück bekommen, ich weiß nicht wieso. Wir fühlen uns wohl auf dem Platz.“

Vor dem Duell zwischen dem FC Sevilla und OSC Lille (ab 21 Uhr im LIVETICKER) steht Wolfsburg in der Tabelle mit 5 Punkten hinter Salzburg auf Platz zwei.

Die Partie hätte für die Platzherren beinahe mit einer bösen Überraschung begonnen. Nach einem Missverständnis in der Hintermannschaft tauchte Salzburgs Topstürmer Karim Adeyemi nach nur 70 Sekunden frei vor VfL-Torhüter Koen Casteels auf, schob den Ball aber am linken Torpfosten vorbei.

„Heute bin ich extrem enttäuscht von mir selber“, sagte der deutsche Nationalspieler Adeyemi bei DAZN. „Es war kein gutes Spiel, dafür bin ich zurecht ausgewechselt worden.“

Nach dieser Schrecksekunde gingen die Platzherren konzentrierter zu Werke. Kohfeldt hatte sich dafür entschieden, Wout Weghorst nach seiner Corona-Erkrankung direkt wieder für die Startformation an der Seite von Lukas Nmecha zu nominieren.

Dennoch übernahmen die Gäste zunächst die Spielkontrolle, ohne jedoch wirklich für Torgefahr sorgen zu können. Kohfeldt, normalerweise in der Coaching Zone im Trainingsanzug unterwegs, hatte zumindest, wie in der Königsklasse üblich, die Sportjacke bei seiner Premiere in der Champions League durch ein Sakko ersetzt.

Adeyemi verpasst Salzburg-Führung

Nach dem Ausgleich wurden die Wölfe wieder bissiger. Weghorst hätte in der 36. Minute beinahe getroffen, konnte aber eine Nmecha-Flanke nicht verarbeiten, der Schuss des Niederländers ging über die Latte.

Nach dem Seitenwechsel übernahmen die Gäste klar das Kommando. Insbesondere Adeyemi war kaum zu bremsen und sorgte mehrfach für Gefahr. In der 50. Minute war Casteels schon geschlagen, doch der Schuss des Nationalspielers verfehlte knapp das Ziel.

Kohfeldt trieb seine Schützlinge fast verzweifelt mit wilden Armbewegungen nach vorn. Und tatsächlich: Mit dem ersten gelungenen Konter nach Wiederbeginn erzielte Nmecha den zweiten Wolfsburger Treffer.

Salzburg antwortete mit wütenden Attacken, doch die Aktionen wurden ungenauer. Zudem stand die Deckung der Norddeutschen nun sicherer.

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