Die Fans des FC Chelsea dürfen sich über eine überraschende Wendung freuen: Für Spiele des Teams von Thomas Tuchel dürfen nun doch neue Tickets verkauft werden.
FC Chelsea: Überraschende Wende! Fans dürfen doch Tickets kaufen, auch gegen Real Madrid
Überraschende Wende bei Chelsea
Eigentlich hatte die britische Regierung genau das innerhalb eines Sanktionspakets gegen den Klub des russischen Besitzers Roman Abramowitsch untersagt. Bis Chelsea verkauft ist, soll er kein Geld mit seinem Investment dort verdienen.
Die strikten Ticket-Richtlinien, wonach bei Chelsea-Heimspielen nur Dauerkarten-Besitzer ins Stadion dürfen, wurden jetzt gelockert - mit einem entscheidenden Haken.(NEWS: Alle aktuellen Infos zur Champions League)
Chelsea-Fans bekommen Tickets - aber Tuchel-Klub kein Geld
Die Regierung erklärte, dass Chelsea-Fans für Pokalwettbewerbe UND Auswärtsspiele Tickets kaufen dürfen. Das betrifft vor allem das Halbfinale im FA-Cup gegen Crystal Palace (findet ohnehin in Wembley statt) und das Viertelfinale der Champions League gegen Real Madrid (6. April). (DATEN: Ergebnisse und Spielplan der Champions League)
Der Klub von Trainer Thomas Tuchel sieht vom Erlös aber keinen Cent. Die Einnahmen aus den Auswärtskontingenten wird ans jeweilige Heimteam gehen, gegen das Chelsea antritt. Der Erlös aus dem FA-Cup und der CL wird von der Premier League kassiert und an den Veranstalter (also die EPL selbst) zur Umverteilung weitergegeben.
Bei Heimspielen an der Stamford Bridge darf Chelsea zwar Karten an Auswärts-Fans verkaufen - muss dieses Geld aber ebenfalls der Liga überweisen.
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Sanktionen gegen Abramowitsch treffen Chelsea schwer
Den Klub des deutschen Teammanagers Thomas Tuchel hatten die Sanktionen der britischen Regierung gegen den russischen Inhaber Abramowitsch schwer getroffen.
Der Verein darf keine Spielertransfers tätigen, Verträge verlängern oder Fanartikel verkaufen. Obendrein setzte der Hauptsponsor Three die Werbung aus.
Um aus der finanziellen Notlage herauszukommen, muss der Klub schnellstmöglich verkauft werden. Der Wert des Vereins dürfte zwischen zweieinhalb und drei Milliarden Euro betragen, der Schweizer Milliardär Hansjörg Wyss und die Eigentümer des amerikanischen Baseball-Teams Chicago Cubs sollen genauso interessiert sein wie ein Konsortium um Sebastian Coe, den Präsidenten des Leichtathletik-Weltverbandes.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)