Nationalspieler Leroy Sané hat mit Galatasaray Istanbul den vorzeitigen Einzug in die Playoffs der Champions League verpasst.
"Leroy Sané hat Wunder vollbracht"
„Leroy Sané hat Wunder vollbracht“
Gegen Atlético Madrid reichte es für den türkischen Rekordmeister nur zu einem 1:1 (1:1), mit einem Sieg hätten Sané und Co. einen Platz unter den Top 24 der Ligaphase sicher gehabt.
Giuliano Simeone, Sohn von Trainer Diego Simeone, brachte Atlético im Rams Park schon nach weniger als vier Minuten in Führung, Marcos Llorente sorgte per Eigentor für den Ausgleich (20.).
Sané in den entscheidenden Momenten da
Zuvor hatte Sané den ehemaligen Freiburger Roland Sallai mit einem hübschen Steckpass bedient, dessen flache Hereingabe drückte der Atleti-Verteidiger unglücklich über die Linie.
Sané glänzte nicht nur als offensiver Aktivposten, auch defensiv half er immer wieder aus. Zwar gewann er nur knapp die Hälfte seiner Zweikämpfe, er eroberte den Ball aber mehrfach in wichtigen Situationen.
„Leroy Sané hat Wunder vollbracht“, titelte das türkische Portal Fanatik recht euphorisch. Zur Wahrheit gehört aber auch: Sané fiel nicht nur mit viel Engagement auf, er wirkte bei erfolglosen Aktionen seiner Kollegen auch immer wieder genervt, winkte ab.
Der ehemalige DFB-Kapitän Ilkay Gündogan wurde in der 88. Minute eingewechselt.
Galatasaray steht bei zehn Punkten und muss am letzten Spieltag in einer Woche bei Manchester City ran. Atlético (13 Punkte) hat mit einem Sieg gegen FK Bodö/Glimt noch Chancen auf die Top acht, die direkt ins Viertelfinale einziehen.
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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)