Es war eine Szene, die einen schon beim Zuschauen zusammenzucken ließ: Bei Bayer Leverkusens Playoff-Hinspiel in der Champions League gegen Olympiakos Piräus (jetzt im LIVETICKER) kam es in der 33. Spielminute zu einem heftigen Zusammenprall mit blutiger Folge.
Champions League: Blutiger Crash bei Bayer-Gegner
Blutiger Crash bei Bayer-Gegner
Die beiden Olympiakos-Verteidiger Lorenzo Pirola und Panagiotis Retsos richteten ihren Blick beide auf einen hohen Ball, der gerade in Richtung des eigenen Strafraums unterwegs war. Dabei blendeten beide das Geschehen um sie herum aus und prallten übel mit den Köpfen zusammen.
Leverkusens Patrik Schick, der in unmittelbarer Nähe stand, signalisierte sofort, dass medizinische Hilfe benötigt werde. Bei beiden Betroffenen war schnell eine Platzwunde zu erkennen. Während Pirola mit blutiger Stirn in die Hocke ging, krümmte sich der Ex-Leverkusener Retsos vor Schmerzen am Boden.
Champions League: Heftiger Zusammenprall - Spiel unterbrochen
Die Partie war anschließend für fast sieben Minuten unterbrochen, ehe der Spielbetrieb in der 40. Minute fortgesetzt wurde - mit Retsos und Pirola. Beide zeigten sich nach ärztlicher Behandlung hart im Nehmen und konnten die Partie fortsetzen.
Wenige Minuten später musste Pirola allerdings erneut behandelt werden, da sich die Wunde nach einem Kopfball erneut geöffnet hatte. „Der hat den Kopfball komplett auf die getackerte Narbe gekriegt. Das sieht nicht gut aus“, beschrieb DAZN-Experte Tobias Schweinsteiger die Situation: „Den ersten Kopfball hat er noch verweigert, den musste er jetzt nehmen.“ Anschließend erhielt der Italiener einen neuen Kopfverband und lehnte eine Auswechslung rigoros ab.
Der darauffolgende Freistoß verschaffte Piräus die vermeintliche Führung. Nach Überprüfung durch den VAR wurde der Bayer-Schock jedoch zurückgenommen und die erste Halbzeit endete nach fast zehn Minuten Nachspielzeit - trotz einiger Chancen - torlos.
In der 46. Minute musste Pirola dann aber doch ausgewechselt werden, ihn ersetzte Giulian Biancone.