Borussia Dortmunds Start in die Champions-League-Playoffs hat mit ungeahnten Komplikationen begonnen. Die Partie gegen Atalanta Bergamo (JETZT im LIVETICKER) im Signal Iduna Park wurde mit 15 Minuten Verspätung angepfiffen.
Champions League: Darum begann das BVB-Spiel mit Verspätung
Darum begann das BVB-Spiel später
Der BVB bestätigte die Vorkommnisse etwa eine halbe Stunde vor dem ursprünglich für 21 Uhr geplanten Anstoß. Um 21.15 Uhr gab Schiedsrichter Serdar Gözübüyük das Spiel schließlich frei.
Verkehrschaos! BVB verspätet sich
Während sich die Gäste aus Italien um kurz nach 20 Uhr bereits im Stadion befanden, steckte der Mannschaftsbus des BVB noch im Verkehrschaos auf dem Weg zum Stadion fest.
Laut BVB-Verteidiger Julian Ryerson bringe die Verspätung jedoch „nicht allzu viel“ durcheinander, wie der Norweger vor dem Anpfiff bei Amazon Prime Video einräumte. „Es ist okay, dann haben wir nicht so viel Wartezeit. Das ist gut für mich“, erklärte er weiter.
Ein Grund für die Verspätung dürfte ein Konzert von Herbert Grönemeyer sein, das um 20 Uhr in der nur rund 500 Meter entfernten Westfalenhalle stattfand. Die Folge: Stress auf den Dortmunder Straßen und längere An- und Abreisezeiten für alle Beteiligten.
Veranstalter warnten vor Verkehrschaos
Bereits im Vorfeld warnten die Konzertveranstalter: „Bitte beachten Sie bei Ihrer Anreiseplanung, dass der BVB am Veranstaltungstag im benachbarten Fußballstadion ein Heimspiel austrägt.“ Es werde „ein starker An- und Abreiseverkehr rund um die Westfalenhalle und den Signal Iduna Park erwartet“, hieß es weiter.
Bei den Verantwortlichen des Bundesligisten kam diese Information aber offenbar nur bedingt an. Über 100.000 Menschen befanden sich am Dienstag rund um das Dortmunder Stadion, während der Verkehr nahezu zum Erliegen kam.
Ricken: „Du hast das Gefühl, die Sintflut hat Einzug erhalten“
Verwundert zeigte sich auch Geschäftsführer Lars Ricken. „Ich war der Einzige, der in der Kabine war, die Mannschaft war noch nicht da“, offenbarte Ricken und machte anschließend noch einen weiteren Grund für die Verspätung aus.
„In Dortmund ist es ja auch so, wenn ein paar Regentropfen herunterkommen, hast du das Gefühl, die Sintflut hat Einzug erhalten und dann wird dementsprechend Auto gefahren“, sagte der BVB-Boss: „Also war bei dem einen oder anderen schon ein bisschen Wut im Bauch, aber vielleicht hilft uns das ja für das Spiel.“
Zudem erinnerte Ricken an die Champions-League-Partie gegen den FC Villarreal im vergangenen November, auch dort kam der BVB trotz kurzer Anreise zu spät. Am Ende folgte jedoch ein 4:0-Sieg, ein gutes Omen?