Für die Klubs wird es am Donnerstag auf dem Weg zum Finale nach Madrid erstmals ernst. Bei der Auslosung der Champions-League-Ligaphase in Monaco erfahren die Teilnehmer ihre ersten Gegner der neuen Saison. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr.
Das müssen Sie zur Champions-League-Auslosung wissen
Das müssen Sie zur CL-Auslosung wissen
Mit besonderer Spannung wird die Ziehung auch in Deutschland verfolgt. Der FC Bayern und Borussia Dortmund gehören erneut zum Kreis der Top-Teams, ein deutsches Duell ist in der Ligaphase allerdings ausgeschlossen. Dennoch könnten beiden Vereinen bereits zum Auftakt einige der prominentesten Namen zugelost werden. SPORT1 hat die vier Lostöpfe in der Übersicht.
Champions League: Das sind die vier Lostöpfe
- Topf 1: FC Barcelona, Real Madrid, Atlético Madrid, FC Arsenal, FC Liverpool, Manchester City, FC Bayern München, Inter Mailand, Paris Saint-Germain
- Topf 2: Manchester United, Aston Villa, Sporting, FC Porto, Real Betis, Borussia Dortmund, AS Rom, PSV Eindhoven, Club Brügge
- Topf 3: Galatasaray, Fenerbahce, OSC Lille, FC Villarreal, RB Leipzig, SSC Neapel, Feyenoord Rotterdam, Shakhtar Donezk, FK Bodö/Glimt
- Topf 4: VfB Stuttgart, Como 1907, RC Lens, SK Slovan Bratislava, AEK Athen, Sabah FK, Linzer ASK, Slavia Prag, Viking Stavanger
Computer übernimmt die Auslosung der Königsklasse
Die Zeiten der klassischen Losziehung sind weitgehend vorbei. Noch bis vor wenigen Jahren wurden die Mannschaften in Form kleiner Kugeln aus den einzelnen Lostöpfen gezogen und anschließend den Gruppen zugeordnet. Mit der Reform des Wettbewerbs hat sich auch das Prozedere der Auslosung grundlegend verändert.
Mittlerweile wird zunächst nur noch der Name eines Klubs gezogen. Die weitere Zuordnung übernimmt ein Computer, der aus den vier Lostöpfen jeweils zwei Gegner ermittelt. Auf diese Weise erhält jede Mannschaft acht Partien in der Ligaphase, jeweils vier im eigenen Stadion und vier in der Fremde.
Diese Regeln gibt es bei der Auslosung der Champions League
Der neue Modus erhöht zugleich die Wahrscheinlichkeit hochkarätiger Duelle bereits zu Beginn des Wettbewerbs. Begegnungen zwischen europäischen Spitzenklubs sind nun schon in der Ligaphase möglich und nicht erst den K.-o.-Runden vorbehalten. Ganz ohne Einschränkungen kommt das System aber nicht aus.
Mannschaften aus demselben Land dürfen vor der K.-o.-Phase nicht aufeinandertreffen. Zudem kann kein Klub gegen mehr als zwei Teams aus demselben nationalen Verband gelost werden. Dadurch soll trotz des neuen Formats eine ausgewogene Verteilung der Gegner gewährleistet werden.