Kramer über Neuer: „Immer noch der Beste der Welt“

von SPORT1
Wie lange bleibt er noch unantastbar?
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Wie lange bleibt er noch unantastbar?

TV-Experte Christoph Kramer schaltet sich in die Diskussion um Bayern-Keeper Manuel Neuer ein - und vertritt eine klare Meinung.

Patzer hin oder her: Für Rio-Weltmeister Christoph Kramer ist Manuel Neuer „immer noch der beste Torhüter der Welt“.

Vor dem Champions-League-Duell des FC Bayern mit Viking Stavanger (LIVETICKER) schaltete sich Kramer in seiner Funktion als Experte für Prime Video in die Debatte ein, wie gut sein früherer DFB-Teamkollege noch ist – und ließ keine Fragen offen.

Für Christoph Kramer ist Manuel Neuer "immer noch der beste Torhüter der Welt"
Für Christoph Kramer ist Manuel Neuer „immer noch der beste Torhüter der Welt“Für Christoph Kramer ist Manuel Neuer „immer noch der beste Torhüter der Welt“© IMAGO/DeFodi Images

Manuel Neuer: Kramer bricht eine Lanze

„Wenn Manuel Neuer jetzt 27 wäre, dann würden wir alle sagen: ‚Das kann mal passieren.'“, erklärte Kramer in Bezug auf Neuers Schnitzer gegen den FC Augsburg am Wochenende: „Dadurch, dass er 40 ist, sagen alle: ‚Jetzt ist er aber über dem Zenit.‘ Neuer ist für mich – Stand jetzt – immer noch der beste Torhüter der Welt.“

Aus Sicht von Kramer „schmilzt“ aktuell zwar Neuers Vorsprung auf den nächstbesten Torhüter auf dem Globus – auf den Kramer sich nicht festlegen wollte. Dem 35-Jährigen ging es nur darum zu betonen, dass der Bayern-Keeper noch immer seine erste Wahl in jeder Wunschelf wäre: „Da sage ich: ‚Manuel Neuer.'“

Eberl: „Manu ist unsere Nummer eins“

Auch Max Eberl, Sportvorstand beim FC Bayern, nahm seinen Torhüter vor Anpfiff nochmals demonstrativ in Schutz. „Die Wahrheit ist, dass Manu unsere Nummer eins ist. Die Wahrheit ist, dass Manu verlängert hat. Wir sind sehr froh darüber“, stellte Eberl klar.

„Wir haben eine herausragende Torhüterkonstellation mit Manu, mit Jonas (Urbig, d. Red.), auch mit Ulle (Sven Ulreich, d. Red.) dahinter. Beide pushen Jonas ohne Ende. Jonas ist auf einem herausragenden Weg, aber Manu ist unsere Nummer eins“, wurde Eberl deutlich: „Junge Torhüter würden den Ball wahrscheinlich auf die Tribüne schlagen. Der Manu hat das schon zigmal in seinem Leben gehabt. Er wollte es fußballerisch lösen. Es ist misslungen. Das hat für mich nichts mit dem Alter zu tun.“

DEINE MEINUNG

Neuer war beim 2:2 in Augsburg unmittelbar nach dem Anstoß ein folgenschwerer Patzer unterlaufen, der im schnellsten Bundesliga-Tor der Historie durch Robin Fellhauer mündete. In der Folge hagelte es Kritik am 40-Jährigen. Er selbst sprach anschließend von einem „blöden Fehler“.

Am Dienstagabend steht in der Königsklasse gegen den norwegischen Vertreter Stavanger Urbig anstelle von Neuer im Tor. „Manu kann nicht wegen medizinischer Gründe“, bestätigte Trainer Vincent Kompany im Vorfeld.