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DFB-Team: Bitterer Ausfall bei DFB-Frauen

Sorgen um deutsche Bundestrainerin

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet ohne Martina Voss-Tecklenburg in die Nations League. Die Bundestrainerin muss sich aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Auszeit nehmen. Ihr Mann spricht über ihren Zustand.
Die DFB-Frauen waren der letzte Leuchtturm des größten Fußball-Verbandes der Welt. Nach dem ersten Ausscheiden in einer WM-Vorrunde überhaupt verstärken sie jetzt aber die umfassende Krise der deutschen Nationalmannschaften.
Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft startet ohne Martina Voss-Tecklenburg in die Nations League. Die Bundestrainerin muss sich aufgrund gesundheitlicher Probleme eine Auszeit nehmen. Ihr Mann spricht über ihren Zustand.

Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg muss wegen einer Erkrankung auf die ersten Länderspiele der deutschen Fußballerinnen nach der WM-Pleite in Australien und Neuseeland verzichten.

„Die WM in Australien hat sie sehr mitgenommen“, erklärte ihr Ehemann Hermann Tecklenburg bei Bild und berichtete: „Sie ist schon krank aus Australien wiedergekommen, sie war mental und körperlich angeschlagen.“ Der 75-Jährige fügte zudem hinzu: „Sie erholt sich jetzt bei uns im Garten, lässt es ruhig angehen, sie liest viel. Ich kümmere mich um sie. Dafür bin ich da. Schließlich bin ich ihr Ehemann.“

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Wie der Deutsche Fußball-Bund (DFB) am Freitag mitteilte, wird Co-Trainerin Britta Carlsson ihre Chefin in den Partien der Nations League am 22. September (18.00 Uhr) gegen Gastgeber Dänemark in Viborg und am 26. September (ab 18.15 Uhr) in Bochum gegen Island vertreten. Als Verstärkung für Carlson und das Co-Trainerteam um Michael Urbansky soll dann vorübergehend auch U17-Nationaltrainerin Sabine Loderer im Trainerstab dabei sein.

Mit Voss-Tecklenburgs Ausfall verzögert sich zudem die Veröffentlichung der WM-Analyse, „deren Ausarbeitung beim DFB ausführlich auf allen Ebenen begonnen hatte“. Die Analyse werde laut DFB nach der Rückkehr von Voss-Tecklenburg fortgeführt, danach sollen die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

„Zunächst wünschen wir Martina eine schnelle Genesung und hoffen, dass sie bald wieder in unser Team zurückkehrt“, sagte Joti Chatzialexiou, Sportlicher Leiter der Nationalmannschaften: „Nach der enttäuschenden Weltmeisterschaft gilt es nun, nach vorne zu schauen und mit neuer Energie, Enthusiasmus und Leidenschaft in die kommenden Aufgaben zu gehen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen uns für die Olympischen Spiele qualifizieren.“

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)