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Bekenntnis im Fall um üble Beleidigungen gegen Verlobte von DFB-Star

Bekenntnis im Fall um Berger-Verlobte

Während der Frauen-EM wird die Verlobte von Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger in den Sozialen Medien übel beschimpft. Nun bekennt sich ein Mann schuldig.
Nach dem verlorenen Nations-League-Finale gegen Spanien wird Ann-Katrin Berger nach ihrer Zukunft beim DFB-Team gefragt.
Während der Frauen-EM wird die Verlobte von Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger in den Sozialen Medien übel beschimpft. Nun bekennt sich ein Mann schuldig.

Ein Mann hat sich schuldig bekannt, der Verlobten von Deutschlands Nationaltorhüterin Ann-Katrin Berger rassistische und beleidigende Nachrichten in den Sozialen Medien geschickt zu haben.

Die Nachrichten, die die englische Fußball-Nationalspielerin Jess Carter erhalten hatte, seien „absolut abscheulich“ gewesen und „haben Frau Carter und ihrer Familie seelisches Leid zugefügt. Ich begrüße daher das Schuldbekenntnis“, sagte Mark Roberts, Polizeipräsident von Cheshire und nationaler Leiter der Überwachung von Fußballspielen.

„Jeder ist für sein Handeln und seine Worte verantwortlich, und das gilt auch für das Posten von Nachrichten in Sozialen Medien“, führte Roberts aus. In diesem Fall seien „hasserfüllte und bösartige Nachrichten“ verschickt worden „in der Annahme, sich hinter seinem Benutzernamen verstecken zu können.“

Täter über IP-Adresse ermittelt

Der laut BBC 60 alte Täter habe vor dem Amtsgericht Blackburn eingeräumt, zwischen dem 19. und 23. Juni des vergangenen Jahres beleidigende Nachrichten an Carter verschickt zu haben.

Die Ermittler hatten die IP-Adresse des Mannes zurückverfolgt, bei der Durchsuchung des Wohnsitzes wurde zudem ein Schlagstock gefunden. Ein Urteil soll am 25. März gesprochen werden.

Die 28 Jahre alte Carter hatte während der EM im vergangenen Sommer rassistische Attacken öffentlich gemacht. Sie erhielt viel Unterstützung und Zuspruch, zog sich trotzdem vorübergehend aus den Sozialen Medien zurück.