Kovacs Plan für Wiedersehen mit Füllkrug
Kovac über Beier: "Mit solchen Aktionen empfiehlt er sich"
Beim 2:2 in der Bundesliga verspielte Dortmund in den letzten Minuten den Sieg. Das soll am Dienstag anders sein.
Gegen eine Finalteilnahme im DFB-Pokal hätte Niko Kovac nichts einzuwenden, doch so weit will der Trainer von Borussia Dortmund noch nicht schauen. „Berlin, das wäre schön, dann würde ich nach Hause kommen“, sagte der 55-Jährige mit Blick auf das Endspiel in seiner Geburtsstadt, das der BVB seit dem Cupgewinn 2021 nicht mehr erreicht hat, „aber das ist noch ein langer Weg“.
Gegen Werder Bremen geht es am Dienstag (20.45 Uhr) erst um den Einzug ins Achtelfinale. In den vergangenen fünf Jahren kam Dortmund nicht mehr über das Viertelfinale hinaus. Der Druck, endlich mal wieder nach Berlin zu reisen, steigt. „Wir müssen erst diesen Schritt nehmen, um die nächsten nehmen zu dürfen“, betonte Kovac.
Vor Werder hat der Coach nach dem 2:2 in der Bundesliga vor gut zwei Wochen größten Respekt. „In Bremen wird sehr gute Arbeit geleistet“, sagte er. Heraus steche natürlich der Ex-Dortmunder Niclas Füllkrug, der beim letzten Duell in der Nachspielzeit den Ausgleich erzielt hatte: „Er ist nicht leicht auszuschalten, gerade bei den Standards sehr dominant und der, der gesucht wird.“
BVB-Coach Kovac: Dann werden wir gewinnen
Der BVB gab damals eine 2:0-Führung in den letzten Minuten noch aus der Hand. „Wir hatten über 80, 85 Minuten das Heft des Handelns in unseren Händen, haben es aber leider noch aus den Händen gegeben“, sagte Kovac, „wenn wir es schaffen, das über 90 Minuten zu bringen, werden wir gewinnen.“
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Verzichten muss Kovac noch auf den Offensivspieler Konstantinos Karetsas, der beim 0:0 bei Union Berlin am 17. Oktober eine Bänderverletzung erlitten hatte. Gegen Bremen sei der Grieche „noch kein Thema“, betonte der Coach, doch für den Bundesliga-Gipfel am Samstag (18.30 Uhr/Sky) beim deutschen Rekordmeister und Tabellenführer Bayern München könnte es „vielleicht reichen“.