Wieder Füllkrug-Wahnsinn – doch ohne Happy End

Füllkrug vor DFB-Comeback? "Würde mich nicht darüber ärgern"
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Füllkrug vor DFB-Comeback? "Würde mich nicht darüber ärgern"

Beim Pokalspiel bei Borussia Dortmund wird der Bremer Stürmer erst in der zweiten Halbzeit eingewechselt - und erzielt innerhalb weniger Minuten zwei Tore. Der BVB lacht diesmal jedoch zuletzt.

Er hat es schon wieder getan! Beim DFB-Pokalspiel des SV Werder Bremen gegen Borussia Dortmund (2:3) hat Niclas Füllkrug erneut doppelt gegen sein Ex-Team getroffen – und somit abermals einen 0:2-Rückstand seiner Mannschaft egalisiert.

Diesmal allerdings blieb dem Stürmerroutinier das Happy End verwehrt: Das Team von Niko Kovac gewann das Zweitrundenduell durch ein Last-Minute-Tor mit 3:2.

Füllkrug traf doppelt in Dortmund
Füllkrug traf doppelt in DortmundFüllkrug traf doppelt in Dortmund© IMAGO/Nordphoto

Füllkrug egalisiert 0:2-Rückstand

Der BVB war in der ersten Halbzeit durch Treffer von Serhou Guirassy und Carney Chukwuemeka in Führung gegangen. Doch wie schon beim Bundesligaspiel Anfang Oktober schlugen die Bremer zurück – ausgerechnet durch Doppelpacker Füllkrug.

Dabei stand der 33-Jährige wegen Belastungssteuerung nicht einmal in der Startelf. Erst in der 59. Minute wurde der ehemalige Nationalspieler eingewechselt. Fünf Minuten später war Füllkrug dann erstmals zur Stelle: BVB-Verteidiger Julian Ryerson hatte Mick Schmettgens im Strafraum gefoult – Füllkrug verwandelte den fälligen Elfmeter sicher (65.).

Kurz darauf setzte es den zweiten Streich – und wie! Füllkrug gewann im Mittelfeld den Ball, tunnelte Waldemar Anton und lief aufs Dortmunder Tor zu. Aus etwa 17 Metern nahm sich der Stürmer ein Herz – sein Schuss schlug perfekt im unteren rechten Eck ein, es stand 2:2 (69.).

DEINE MEINUNG

Schon beim 2:2-Remis in der Liga war es Füllkrug gewesen, der dem BVB mit einem Kopfballtor spät in der Nachspielzeit Punkte gekostet hatte. Damit steht der Stürmer nach seiner Rückkehr zum SVW wettbewerbsübergreifend nun schon bei elf Toren in neun Partien.

Trotzdem herrschte bei Füllkrug und den Bremern am Ende Trübsal: In der dritten Minute der Nachspielzeit erzielte Marcel Sabitzer per Freistoß noch das 3:2 für Dortmund. Keeper Karl Hein sah den Schuss ins kurze Eck zu spät. „Das 2:2 haben wir uns dadurch erarbeitet, dass wir viel mutiger und höher angelaufen sind. Der BVB hat den ein oder anderen Ball ins Aus gespielt. Und das gibt ein gutes Gefühl. Problematisch danach ist, dass wir leider ein bisschen tiefer gegangen sind“, ärgerte sich Füllkrug nach der Partie bei Sky.