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Videobeweis für Wagner Katastrophe

Videobeweis für Wagner Katastrophe

Sami Khedira und Sandro Wagner kritisieren den Videobeweis in seiner momentanen Form. Sollten Besserungen ausbleiben, prophezeien sie das Aus.
Ein Thema – Viele Meinungen! Der umstrittene Videobeweis sorgt mal wieder für Furore. Die deutschen Nationalspieler Sandro Wagner und Sami Khedira nehmen auf der Pressekonferenz dazu Stellung.

Die Nationalspieler Sandro Wagner und Sami Khedira sehen für den Videobeweis in seiner jetzigen Form keine Zukunft.

"Ich denke, man sollte den Schiedsrichtern noch ein bisschen Zeit geben und am Ende Saison müssen wir dann ein Fazit ziehen", sagte Stürmer Wagner (1899 Hoffenheim) am Donnerstag in Berlin. "Es werden trotz Video zu viele Fehlentscheidungen getroffen. Die Umsetzung ist eine Katastrophe." Wenn keine Besserung folgt, "sollten wir das Ding auch einstampfen".

Der DFB hat auf die anhaltende Kritik und die Manipulationsvorwürfe gegen Helmut Krug reagiert und ihn als Chef des Videobeweises abgesetzt. Krug soll im Projekt aber weiterhin engagiert bleiben.
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DFB setzt Krug als Videobeweis-Chef ab

Weltmeister Khedira stimmte seinem Mitspieler zu. "Ich habe das Gefühl, dass die Schiedsrichter überfordert sind", betonte der Mittelfeldspieler von Juventus Turin. "Es ist ein großes Wirrwarr, in der Bundesliga und auch in der Serie A. Die Spieler wissen gar nicht mehr: Juble ich nach einem Tor oder nicht? Es gehen viel Leidenschaft und Emotionen verloren."