Jérôme Boateng hat die rassistischen Beleidigungen gegen deutsche U17-Nationalspieler mit scharfen Worten verurteilt.
Boateng setzt klares Statement: "Wann hört das jemals auf!?"
Boateng setzt klares Statement
„Deutsche Jung-Nationalspieler, die nach einem Sieg bei der WM für Deutschland rassistisch beleidigt werden? Im Jahr 2023? Euer Ernst? Wann hört das jemals auf …!?“, schrieb der Weltmeister von 2014 auf X.
Unter einem Bild, welches auf den Account der DFB-Junioren bei Facebook veröffentlicht wurde, waren Charles Herrmann, Almugera Kabar, Paris Brunner (alle BVB) und Fayssal Harchaoui (Köln) zu sehen, die mit der deutschen Mannschaft gerade den Einzug ins Viertelfinale der U17-WM (Freitag ab 9.30 Uhr im LIVETICKER) geschafft hatten.
DFB muss Kommentarfunktion komplett deaktivieren
Doch statt sich über diesen Sieg zu freuen, fanden sich schnell viele beschämende Kommentare darunter. So viele, dass der DFB gar nicht mit dem Löschen hinterher kam. Schließlich entschied sich der Verband dazu, die Kommentarfunktion komplett zu deaktivieren.
Es folgte ein Statement des DFB: „Wir sind stolz auf die Vielfalt in unserer U17, die in Indonesien gerade ihr Herz auf dem Platz lässt. Der Einsatz für Vielfalt ist fest in der DFB-Satzung verankert - ebenso wie die Werte Toleranz und Respekt.“
Weiter heißt es: „Wenn ihr diese Werte nicht teilt, dann entfolgt uns gern. Diskriminierende und rassistische Kommentare haben hier keinen Platz und werden dementsprechend gelöscht. Gegen beleidigende Inhalte werden wir rechtlich vorgehen.“
Viele pflichteten Boateng unter seinem Post bei - nicht wenige fanden zeitgleich aber auch sehr kritische Worte in Richtung des Ex-Bayern-Stars.
Gegen diesen stehen stehen schwere Vorwürfe im Raum, ihm wird die Körperverletzung und Beleidigung einer ehemaligen Freundin angelastet. Es gilt die Unschuldsvermutung - trotzdem stehen viele Fans dem 35-Jährigen weiterhin ablehnend gegenüber.