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Neuer ins DFB-Tor? Adler mit spätem Schock-Geständnis: „Meine Rippen sind am Druck zerbrochen“

Adler mit Geständnis zu Neuer

Manuel Neuer begann seine Karriere im DFB-Tor bei der WM 2010 - jedoch nur, weil sich René Adler kurz vor dem Turnier verletzte. Die ehemalige deutsche Nummer eins offenbart nun die Hintergründe.
René Adler verpasst 2010 die Weltmeisterschaft in Südafrika - der Grund eine Verletzung. Jahre später beichtet er, dass das vor allem sein eigenes Verschulden war.
Manuel Neuer begann seine Karriere im DFB-Tor bei der WM 2010 - jedoch nur, weil sich René Adler kurz vor dem Turnier verletzte. Die ehemalige deutsche Nummer eins offenbart nun die Hintergründe.

Manuel Neuer - zwar hegt sich um ihn und seinen Kontrahenten Marc-Andre ter Stegen eine heiße Diskussion um den Stammplatz im deutschen Tor bei der Heim-EM 2024. Und doch ist der Bayern-Keeper seit knapp 14 Jahren kaum mehr aus dem deutschen Tor wegzudenken.

Dass er überhaupt dort landete, begründete sich durch eine schwere Rippenverletzung der damaligen Nummer eins, René Adler. Wie der 38-Jährige nun in einem Interview mit dem kicker offenbarte, schien die Verletzung beinahe selbst herbeigeführt - obwohl er den Konkurrenzkampf bereits für sich entschieden hatte.

So sagte der ehemalige Leverkusen- und HSV-Keeper: “Meine Verletzung war kein Pech, kein Schicksal, sondern meine Schuld. Denn ich konnte, im Gegensatz zu Manu, mit dem Druck nicht so umgehen, die Nummer 1 zu sein.”

Der Konkurrenzkampf - Adler verletzte sich nur zwei Monate vor dem Turnier in Südafrika - setzte ihm gehörig zu.

Adler: „Meine Rippen sind am Druck zerbrochen“

Der Ex-Torwart weiter: „Ich verlor jegliche Lockerheit und trainierte zu viel und zu hart. Ich hatte zwei Rippenbrüche ohne Gegnereinwirkung. Bildlich gesprochen, sind meine Rippen am Druck zerbrochen, der sowieso auf einer deutschen Nummer 1 lastet. Aber viel mehr an dem, den ich mir selbst gemacht habe.“

Neuer sei hingegen überragend darin, sich selbst nicht zu viel Druck zu machen, beschrieb Adler: „Deswegen gilt: Wer statt seiner spielen will, muss erst mal mental mindestens so gut sein wie er.”

Adler selbst verfolge das Abschneiden der DFB-Elf nun am TV - indes ist der zwölfmalige Nationalspieler selbst zum Fernseh-Experten aufgestiegen.