Julian Nagelsmann hat auf den Wirbel um den Ausrüster-Wechsel des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) reagiert - und auch den Spekulationen um seine Zukunft viel Raum gelassen.
Nagelsmann: Ausrüsterwechsel "nicht meine Baustelle"
Nagelsmann reagiert auf Ausrüster-Beben
„Den Fußball werde ich immer noch lieben“, sagte der Bundestrainer am Freitag über den Übergang von adidas zu Nike 2027, „und ich kann jede Meinung verstehen, vom Ausrüster und vom Verband. Aber am Ende ist es nicht meine Baustelle.“
Ab 2027 wird die Ausstattung des DFB vom US-Konzern Nike übernommen, der mindestens sieben Jahre lang alle DFB-Teams ausrüsten wird. Die Nachricht hatte am Donnerstag für reichlich Wirbel gesorgt - und das nicht nur im Fußball.
Nagelsmann: „Karten auf den Tisch gelegt“
Zu „den Vertragsdingen“ sagte Nagelsmann: „Ich glaube, ich habe sehr offen über die Jobsituation gesprochen. Wenn es dann irgendwann was anderes zu vermelden gibt, werde ich wieder sehr offen sprechen. Ich habe die Karten sehr offen auf den Tisch gelegt, damit ist das erst mal erledigt - bis es wieder Karten auf den Tisch zu legen gibt.“ Der DFB will den Vertrag mit Nagelsmann wohl noch vor der EM über diese hinaus verlängern.
Nagelsmann (36) aber denkt aktuell nur an das Länderspiel am Samstag in Frankreich und an die Partie drei Tage später gegen die Niederlande. „Wir haben zwei wichtige Spiele, dann geht‘s Richtung EM, dafür brauche ich genug Kapazität, für den Fußball. Meine Baustelle ist das tägliche Geschäft auf dem Platz.“
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Mit SID (Sport-Informations-Dienst)