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Paul Wanner trifft DFB-Entscheidung

Wanner trifft DFB-Entscheidung

Paul Wanner wird künftig nicht für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Der Offensivspieler entscheidet sich für den ÖFB.
Die Entscheidung, für welche Nation Paul Wanner zukünftig aufläuft, ist gefallen. Das Ex-Bayern-Talent, das im Oktober noch für die deutsche U21 auf dem Platz stand, gibt dem DFB-Team dabei einen Korb.
Paul Wanner wird künftig nicht für die deutsche Nationalmannschaft auflaufen. Der Offensivspieler entscheidet sich für den ÖFB.

Paul Wanner hat sich gegen die deutsche Nationalmannschaft entschieden! Wie der 20-Jährige bei Sky bestätigte, wählt er stattdessen die österreichische Nationalmannschaft.

„Diese Entscheidung war die wahrscheinlich schwerste meiner Karriere. Denn tatsächlich habe ich durch meine Eltern, meine Erziehung und die Stationen in meiner Karriere zwei Herzen in meiner Brust“, sagte Wanner: „Bei der finalen Entscheidung habe ich das Gefühl und Bewusstsein gewonnen: Ich möchte für Österreich auflaufen.“

Wanner träumt von WM mit Österreich

Weiter führte er aus: „Der Austausch mit dem ÖFB hat permanent stattgefunden, mit Ralf Rangnick und seinem Trainerteam habe ich seit sehr langer Zeit einen super offenen, ehrlichen Austausch. Diesen haben wir in den vergangenen Wochen noch einmal intensiviert. Am Ende darf es bei dieser Entscheidung nicht um kurzfristige Überlegungen oder Versprechungen gehen. Es geht darum, was man fühlt.“

Insbesondere mit Blick auf die anstehende WM im Sommer in den USA hat der Linksfuß Hoffnungen, mitwirken zu dürfen. „Ich träume natürlich davon, das Trikot der Nationalmannschaft Österreichs zu tragen. Die WM ist ein Traum für jeden Spieler. Aber wie jeder andere Spieler muss ich mir eine Nominierung verdienen. Dafür gebe ich in jedem Spiel alles“, erklärte Wanner.

Wanner-Absage an Nagelsmann

Das einstige Bayern-Juwel bestätigte, zuletzt noch Kontakt mit DFB-Verantwortlichen gehabt zu haben: „Hier bin ich speziell Antonio di Salvo und Julian Nagelsmann sowie dem ganzen DFB dankbar: Denn alle Gespräche waren fair und auf einer Ebene ohne jeden Druck. Es ging dabei auch nie um irgendwelche Garantien. Es geht nur darum, was man fühlt. Ich war sehr gerne Teil der deutschen Nachwuchs-Nationalmannschaften."

Der 20-Jährige, der beim deutschen Rekordmeister sämtliche Jugendabteilungen durchlief, sich aber bei den Profis nie gänzlich durchsetzen konnte, läuft seit dem vergangenen Sommer beim niederländischen Meisteraspiranten PSV Eindhoven auf.

Für die PSV erzielte er in dieser Saison bisher in 26 Partien vier Tore und gab drei Assists, zählt aber nicht zu den unangefochtenen Stammspielern. Zuvor hatte er sich leihweise beim 1. FC Heidenheim und der SV Elversberg entwickeln und Erfahrungen sammeln dürfen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)