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FC Bayern: Joshua Kimmich überrascht mit Aussage zu Jürgen Klopp

Kimmich überrascht mit Klopp-Aussage

Welche Rolle spielt Joshua Kimmich im DFB-Team unter Jürgen Klopp? Der Bayern-Star überrascht mit einer Aussage.
Der FC Bayern präsentiert für seine Asienreise mit Stationen in Südkorea und Hongkong zwei exklusive Sondereditionen der Trikotbeschriftung. Die Flock-Designs greifen dabei Elemente der jeweiligen lokalen Kultur auf.
Lars Hinzberg
Welche Rolle spielt Joshua Kimmich im DFB-Team unter Jürgen Klopp? Der Bayern-Star überrascht mit einer Aussage.

Es geht sicherlich nicht nur um fußballerische Akribie, wenn der FC Bayern bis zum 8. August in Südkorea und Hongkong auf Asienreise weilt. Vor allem soll neben den Trainingseinheiten Nähe zu den Fans vor Ort aufgebaut und die Marke des Rekordmeisters international gestärkt werden.

Dafür stand Joshua Kimmich wenige Stunden nach Ankunft südkoreanischen Medienvertretern Rede und Antwort. Eine Aussage zum neuen DFB-Trainer Jürgen Klopp sorgte dabei für eine kleine Überraschung. „Ich habe noch nicht mit Klopp gesprochen. Sollte ich die Gelegenheit haben, mit ihm zusammenzuarbeiten, möchte ich Ergebnisse erzielen, auf die die deutschen Fußballfans stolz sein können“, wird der DFB-Kapitän vom südkoreanischen Ableger des Sportportals FourFourTwo zitiert.

Es sind sehr zurückhaltende Formulierungen vom 114-maligen Nationalspieler. Zwar wird unter der Führung Klopps ein größerer Umbruch im DFB-Team erwartet, als Kapitän dürfte Kimmich aber trotz des abermals frühen WM-Ausscheidens beste Chancen auf eine Zukunft im DFB-Trikot haben.

Joshua Kimmich schwärmt von Minjae Kim

Noch enttäuschender lief die WM jedoch für Südkorea. Die „Taeguk-Krieger“ mussten mit lediglich drei Punkten im Gepäck bereits nach der Vorrunde die Koffer packen. Mit dabei war auch Bayern-Star Minjae Kim. Der Innenverteidiger stand in allen drei Spielen in der Startelf und trug gegen Südafrika sogar die Kapitänsbinde.

Bei den Bayern ist der 29-Jährige kein Stammspieler. 50 Millionen Euro Ablöse zahlten die Münchner im Sommer 2023 an Neapel, in der abgelaufenen Saison war er hinter Jonathan Tah und Dayot Upamecano aber ganz klar ins Hintertreffen geraten. Für Kimmich ist der Südkoreaner trotzdem ein Gewinn für die Mannschaft. „Es ist ein großes Glück, dass Minjae in München spielt.“

Seine körperlichen Voraussetzungen – Kim bringt mit 1,90 Metern eine stattliche Größe mit – brachten ihm schon zu Napoli-Zeiten den Spitznamen „Monster“ ein. Dieser Titel folgte ihm auch bis nach München: „Minjae wird immer als ‚Monster-Verteidiger‘ bezeichnet. Er gibt mir keinen eigenen Spitznamen, sondern nennt mich einfach Joshua“, witzelte Kimmich.

Auch Kapitän Manuel Neuer unterstrich in einer Medienrunde den Stellenwert des Südkoreaners: „Da Minjae sehr kommunikativ ist und in der Abwehr Führungsqualitäten zeigt, fühle ich mich als Torwart sehr sicher. Wenn er spielt, fühle ich mich immer wohl.“