Andreas Herzog wundert sich über Klopps Methode
Zum Genießen: 10 Minuten einfach nur Klopp
Jürgen Klopp sorgt mit seinem deutschen XXL-Aufgebot nicht nur für Begeisterung. Andreas Herzog zeigt sich von den Plänen des Bundestrainers verwundert.
Die erste Kadernominierung von Jürgen Klopp als Bundestrainer sorgt auch im Ausland für Diskussionen. Besonders die Entscheidung des DFB-Coaches, gleich 44 Spieler für die kommenden vier Nations-League-Partien zu nominieren und diese auf zwei verschiedene Aufgebote aufzuteilen, hat Aufmerksamkeit erregt.
Zu den eher verwunderten Beobachtern gehört auch Österreichs Fußball-Ikone Andreas Herzog. „Ich glaube, man kann da schon fast sagen, dass es nicht mehr ‚Deutschland sucht den Superstar“, sondern ‚Kloppo sucht den Wunderwuzzi für die nächste WM'“, sagte der ehemalige Bundesliga-Spieler bei Sky Austria.
44 Spieler für Deutschland? „Heftige Zahl“
Klopp hatte am Donnerstag seinen ersten Kader seit dem Amtsantritt vorgestellt und dabei einen in der DFB-Geschichte beispiellosen Weg gewählt. Statt eines klassischen Aufgebots berief der frühere Liverpool-Coach insgesamt 44 Spieler, die auf zwei Kader für jeweils zwei Nations-League-Spiele verteilt werden. Der Bundestrainer begründete den Schritt unter anderem mit der hohen Belastung der Profis und dem Wunsch, möglichst viele Spieler kennenzulernen.
„Das ist schon überraschend und eigentlich auch ein bisschen viel“, erklärte Herzog, auch wenn er Klopp eine durchdachte Idee nicht absprechen wollte: „Er wird einen klaren Plan davon haben, was er von den einzelnen Spielern sehen will. Wenn du alle deine Spieler mal im Training und den Spielen dabei hast, dann kriegst du schon einen besseren Überblick über deine Kandidaten, als sie immer nur in der Bundesliga im Stadion zu sehen.“
Trotzdem handele es sich aber eben um eine „heftige Zahl“ an Spielern. Herzog, der einst unter anderem für Werder Bremen und den FC Bayern auflief, spielte 103 Mal für die österreichische Nationalmannschaft.
Dieser Text wurde mit KI-Unterstützung erstellt.