Nike verdrängt nächsten DFB-Partner

Planänderung zum Klopp-Debüt
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Planänderung zum Klopp-Debüt

Dass der US-Konzern Nike zum Jahresbeginn beim DFB einsteigt und adidas nach mehr als 70 Jahre ablöst, ist schon länger bekannt. Doch es gibt weitere Veränderungen im Zusammenhang mit dem neuen Ausrüster.

Beim DFB steht zum Jahresende eine echte Zeitenwende an. Nach mehr als sieben Jahrzehnten endet die Zusammenarbeit mit adidas, ab dem 1. Januar 2027 übernimmt US-Gigant Nike. Doch der Ausrüsterwechsel hat offenbar noch weitere Folgen.

Nach SPORT1-Informationen wird der zum Jahresende auslaufende Vertrag mit DFB-Fashionpartner Marc O’Polo nicht verlängert. Der Grund: Nike beansprucht den Bekleidungsbereich künftig für sich und duldet daneben – Stand jetzt – keinen weiteren Partner.

Nike rüstet den DFB ab dem 1. Januar 2027 aus
Nike rüstet den DFB ab dem 1. Januar 2027 ausNike rüstet den DFB ab dem 1. Januar 2027 aus© IMAGO/osnapix

Marc O’Polo steht beim DFB vor allem für die Kleidung abseits von Training und Spiel – also dann, wenn Trainingsanzug und Sportklamotten nicht passen. Für adidas war diese Co-Existenz kein Dorn im Auge.

Nike verdrängt nächsten DFB-Partner

Damit endet auch das Engagement von Marc O’Polo beim DFB. Erst zum Jahresbeginn 2025 war das Modeunternehmen als offizieller Fashionpartner eingestiegen und stattete die Nationalspielerinnen und Nationalspieler – inklusive U21 – sowie Trainer, Funktionsteams und DFB-Repräsentanten mit Casualwear aus.
Ab 2027 heißt es beim DFB in Sachen Bekleidung damit offenbar: alles Nike.

Nike setzt voll auf Sportkleidung

Auch abseits des Platzes dürfte der DFB-Tross daher künftig sportlicher daherkommen. Denn darauf liegt der klare Fokus des US-Riesen – und eben nicht auf Casual-Mode.

Offen bleibt allerdings die Frage nach besonders offiziellen Anlässen: Bei Auslosungen, Ehrungen oder anderen Terminen, bei denen Anzug und Krawatte gefragt sind, könnte weiterhin ein zusätzlicher Ausstatter ins Spiel kommen.

DFB kassiert mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr

Für den Verband ist der Deal mit Nike finanziell äußerst lukrativ. Offizielle Zahlen nennt der DFB wegen vereinbarter Vertraulichkeit nicht. Nach SPORT1-Informationen soll Nike jedoch mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr zahlen – etwa doppelt so viel wie adidas zuletzt. Der Vertrag läuft vom 1. Januar 2027 bis Ende 2034.

Der Nike-Einstieg bringt dem DFB also nicht nur deutlich mehr Geld. Der US-Gigant drückt dem Verband künftig offenbar auch in Sachen Bekleidung außerhalb des Spielfelds seinen Stempel auf.

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