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Festnahmen nach Rassismus-Vorfällen bei EM

Festnahmen nach Rassismus-Vorfällen bei EM

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen englische Fußball-Nationalspieler hat die britische Polizei elf Personen vorläufig festgenommen.
Nach den rassistischen Attacken gegen Marcus Rashford, Jadon Sancho und Bukayo Saka hat sich Teamkollege Jude Bellingham auf zu Wort gemeldet.
SID
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von SID

Nach den rassistischen Beleidigungen gegen englische Fußball-Nationalspieler hat die britische Polizei elf Personen vorläufig festgenommen. Die Betroffenen werden demnach verdächtigt, den Spielern um den ehemaligen BVB-Star Jadon Sancho nach dem verlorenen EM-Finale gegen Italien rassistische Nachrichten gesendet zu haben.

Die UK Football Policing Unit (UKFPU) hatte nach den Vorfällen eine Untersuchung wegen Hasskriminalität eingeleitet. Es wurden 207 Posts gefunden, die als kriminell eingestuft wurden, 123 der Nachrichten kamen von Konten außerhalb Großbritanniens.

"Die Details dieser Personen und Fälle werden derzeit an das entsprechende Land weitergeleitet, um entsprechend zu handeln", hieß es in einer Erklärung des National Police Chief's Council (NPCC).

Zehn Männer und eine Frau

34 Konten wurden hingegen in Großbritannien lokalisiert, elf dieser Inhaber wurden nun wegen des Verdachts mehrerer Straftaten festgenommen, einschließlich böswilliger Kommunikation. Dabei handelt es sich um zehn Männer und eine Frau im Alter zwischen 18 und 63 Jahren.

Bukayo Saka, Marcus Rashford und Sancho waren nach ihren verschossenen Elfmetern im EM-Finale rassistisch beleidigt worden. Die drei Spieler hatten sich anschließend über die Sozialen Netzwerke dazu geäußert.