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Lahm: "Werde nicht mit dem Hubschrauber reisen"

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Lahm: "Werde nicht mit dem Hubschrauber reisen"

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Lahm mit Hubschrauber-Versprechen

Der Turnierdirektor verzichtet bei der Heim-EM aus Nachhaltigkeitsgründen auf eine schnellere Anreise. Seine Zukunft lässt er indes offen.
EM-Turnierdirektor Philipp Lahm
EM-Turnierdirektor Philipp Lahm
© AFP/SID/Tobias SCHWARZ
. SID
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von SID

Philipp Lahm wird sich als Turnierdirektor bei der Heim-EM nicht an Franz Beckenbauer orientieren. „Ich bin seit ein paar Tagen in der Planung. Ich werde nicht mit dem Hubschrauber reisen. Man hat Franz Beckenbauer damals absolut zu Recht dafür gefeiert. Aber die Zeiten ändern sich. In die Nachhaltigkeitsstrategie würde es nicht passen, wenn ich mit dem Hubschrauber von Spiel zu Spiel zu reise. Das wird nicht passieren“, sagte der Weltmeister von 2014 dem RedaktionsNetzwerk Deutschland.

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Beckenbauer war bei der Weltmeisterschaft 2006 zwischen den Spielorten mit dem Hubschrauber unterwegs gewesen. Der "Kaiser" hatte so 48 von 64 WM-Spielen besucht. Er werde, so Lahm (40), "in der Vorrunde auf jeden Fall in allen Host Cities sein und mir Spiele anschauen. So wie es jetzt aussieht, werde ich pro Spieltag ein Spiel sehen, natürlich von so vielen Nationen wie möglich. Vor allem will ich aber in unseren zehn Städten vor Ort sein."

Wie geht es für Lahm weiter?

Wie es für den früheren Kapitän der DFB-Auswahl und von Bayern München nach der EURO beruflich weitergeht, ließ er offen. "Im Moment konzentriere ich mich voll und ganz auf meine Rolle als Turnierdirektor. Das ist eine tolle Aufgabe. Zudem habe ich ein Unternehmen, und seit 2007 habe ich meine eigene Stiftung. Im Fußball kenne ich mich immer am besten aus. Deswegen kann ich mir immer gut vorstellen, weiter im Fußball tätig zu sein", sagte Lahm.

Er habe "die WM 2006 in Deutschland als Spieler erlebt. Dieses Gefühl des Zusammenhalts in Deutschland aber auch in Europa, das wünschen wir uns alle für diesen Sommer. Deswegen geht meine ganze Energie in die Europameisterschaft. Und danach werde ich sehen, wie meine Situation so ist", führte er weiter aus.