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EM-Titel futsch? Presse zerreißt England um Kane und Co.: "Rückkehr der Eiszeit"

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EM-Titel futsch? Presse zerreißt England um Kane und Co.: "Rückkehr der Eiszeit"

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England am Pranger

Pleite gegen Island und Buhrufe in Wembley: Englands Nationalteam steht kurz vor dem EM-Start massiv in der Kritik. Die heimische Presse stellt die Titelambitionen infrage und zieht über den Trainer her.
England-Trainer Gareth Southgate streicht ManCity-Star Jack Grealish und James Maddison aus dem finalen EM-Aufgebot. Auf einer Pressekonferenz erklärt er, was hinter der Entscheidung steckt.
SPORT1
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von SPORT1
Pleite gegen Island und Buhrufe in Wembley: Englands Nationalteam steht kurz vor dem EM-Start massiv in der Kritik. Die heimische Presse stellt die Titelambitionen infrage und zieht über den Trainer her.

Nach der verpatzten EM-Generalprobe und Buhrufen in Wembley ist massiv Kritik auf die englische Fußball-Nationalmannschaft eingeprasselt. Das Team von Gareth Southgate habe durch die Niederlage gegen „Angstgegner“ Island (0:1) am Freitagabend alle Hoffnungen auf einen Titelgewinn „ins Lächerliche“ gezogen, schrieb die Tageszeitung Sun.

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Nun fahre die Mannschaft verfolgt vom „Geist von 2016″ zum Turnier in Deutschland. Das Boulevardblatt titelte in Anlehnung an das völlig überraschende Achtelfinal-Aus (1:2) vor acht Jahren gegen Island (engl. Iceland): „Return of the Ice Age“, die Rückkehr der Eiszeit.

Declan Rice und die deutsche Nationalmannschaft sind am Boden
Declan Rice und die deutsche Nationalmannschaft sind am Boden

Die Times ging gar noch ein Stück weiter und titelte nach dem blamablen Auftritt vor heimischem Publikum in London nur eine Woche nach dem hochklassigen Champions-League-Finale an ebenjenem Ort: „Wembley-Horror-Show“.

Englands Presse außer sich: „Selbstsabotage“

Der Auftritt der „zerzausten“ Three Lions sei nahe an „die Selbstsabotage früherer Jahre“ herangekommen, schrieb der Telegraph. Und der Daily Mirror bezeichnete Kapitän Harry Kane und Co. kurzerhand als „Gareth‘s Boo Boys“, „die ausgebuhten Jungs des Gareth Southgate“, nachdem das Team für den Auftritt gnadenlos ausgepfiffen wurde.

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Geht es nach der BBC habe das Team zurecht den „Wembley-Zorn“ abbekommen. „Machtlos und anfällig“ sei die Mannschaft laut der Daily Mail, „nicht bereit für die EM“.

Eine Woche vor Turnierstart präsentierte sich der EM-Zweite von 2021 nach Ansicht des Guardian „besorgniserregend frei von Energie und Widerstand“. Es sei „der denkbar schlechteste Abschied“, schrieb der Daily Mirror.

Southgate nimmt Kritik an

Southgate zeigte Verständnis für den Unmut. „Aber ich muss ruhig bleiben, denn ich kenne die Gründe. Ich weiß, was wir nächste Woche tun müssen“, sagte der 53-Jährige, der sich auch aufgrund der Nicht-Nominierung erfahrener Kräfte wie Harry Maguire und Jack Grealish Kritik gefallen lassen musste.

Der Nationaltrainer könne „so viele cremefarbene Strickwaren tragen, wie er will, um kuschelig zu wirken“, spottete die Sun, „aber er war in der Vorbereitung auf dieses Turnier äußerst rücksichtslos.“

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Mitfavorit England trifft bei der EM in der Gruppe C auf Slowenien, Dänemark und Serbien.

----- mit Sport-Informations-Dienst (SID)