Den komfortablen Vorsprung von Spitzenreiter Bayern München will Trainer José Barcala vor dem Bundesliga-Gipfeltreffen mit dem VfL Wolfsburg nicht überbewerten.
Bayern vor Gipfeltreffen mit Wolfsburg: "Kein Finale"
Bayern vor Showdown: „Kein Finale“
„Das Spiel ist definitiv kein Finale, es ist ein weiteres im gesamten Wettbewerb. Wir sind in einer guten Position, aber das ist egal, wenn die Partie startet“, erklärte der Spanier mit Blick auf das Duell am Sonntag (16.20 Uhr).
Bereits jetzt beträgt der Vorsprung der deutschen Double-Gewinnerinnen auf den Verfolger aus Wolfsburg elf Punkte, wobei München ein Spiel mehr bestritten hat. „Wir müssen uns darauf konzentrieren, eine gute Leistung abzurufen. Das können wir kontrollieren“, betonte Barcala.
Frische Beine als Vorteil?
Beide Teams starten mit unterschiedlichen Voraussetzungen in die Partie. Wolfsburg war erst am Donnerstagabend im Playoff-Rückspiel der Champions League bei Juventus Turin gefordert gewesen und hatte den Einzug ins Viertelfinale mit einem 2:0 (1:0) perfekt gemacht.
Die Münchnerinnen hatten sich den Umweg über die Zwischenrunde in der Königsklasse gespart, zudem war am Montag das Ligaspiel bei Werder Bremen witterungsbedingt ausgefallen.
„Ich glaube schon, dass es ein kleiner Vorteil ist, dass wir frische Beine haben“, sagte Mittelfeldspielerin Barbara Dunst. Die Wolfsburgerinnen hätten ein „sehr, sehr intensives Spiel“ hinter sich, hinzu kämen die Reisestrapazen. Dafür seien die Münchnerinnen nicht so gut im Rhythmus: „Ich glaube, das wird am Sonntag spannend werden, wer ganz schnell und frisch ins Spiel startet.“