Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben eine kuriose Pleite in der Bundesliga gerade noch abgewendet.
Drama mit Feldspielerin im Tor: Wolfsburg rettet 3:3 gegen Union
Feldspielerin im Tor bei Wolfsburg-Drama
Vor dem Viertelfinal-Showdown in der Champions League bei OL Lyonnes rettete das Team von Trainer Stephan Lerch am 22. Spieltag nach einem verrückten Spielverlauf in Unterzahl noch ein 3:3 (1:1) gegen Union Berlin.
Frauen-Bundesliga: „Ein sehr wildes Spiel“
„Es war ein sehr wildes Spiel, die Ereignisse haben sich überschlagen“, sagte Lerch bei MagentaSport: „Es ist nicht das Ergebnis, das wir wollten. Nach dem Spielverlauf sind wir aber glücklich, noch den Punkt geholt zu haben.“
Hannah Eurlins (43.) brachte Union in Führung, nachdem Guro Bergsvand vor dem eigenen Tor den Ball leichtfertig verloren hatte. Zwar glich Minge noch vor der Pause (45.+1) aus. Ein kurioses Eigentor durch Camilla Küver (62.), die einen Rückpass an Johannes vorbei ins Tor spielte, sorgte aber für den erneuten Rückstand.
Nationalspielerin Minge muss ins Tor
Jenny Hipp (78.) erhöhte für die Berlinerinnen, ehe Küver (84.) für Wolfsburg verkürzte. Dann sah Johannes Rot, nachdem die Torhüterin Nele Bauereisen zu Fall gebracht hatte. Weil das Wechselkontingent bereits ausgeschöpft war, musste Minge ins Tor. Geprüft wurde die Verteidigerin aber kaum, stattdessen traf vorne Pujols (90.+5) in der Nachspielzeit zum Ausgleich.
Wolfsburg bleibt Zweiter, der Rückstand auf Spitzenreiter FC Bayern ist aber auf 13 Punkte angewachsen. Den Münchnerinnen fehlt nur noch ein Sieg, um den Titel erfolgreich zu verteidigen.