Werder Bremen hat es verpasst, näher an die internationalen Plätze in der Fußball-Bundesliga der Frauen heranzurücken, die Norddeutschen verloren am Montagabend bei Union Berlin deutlich mit 1:4 (0:3).
Diese Rote Karte in der Frauen-Bundesliga sorgt für Kopfschütteln
Dieses Rot sorgt für Kopfschütteln
Abseits des reinen Ergebnisses sorgte jedoch insbesondere eine Szene für große Aufregung: In der fünften Minute der Nachspielzeit grätschte Bremens Amira Arfaoui ihre Gegenspielerin Nele Bauereisen im Mittelfeld um. Was zunächst nach einem handelsüblichen Vergehen aussah, wurde von Schiedsrichterin Miriam Schwermer ganz anders bewertet: Glatt Rot für Arfaoui!
Frauen-Bundesliga: Rot lässt Bremerin ungläubig zurück
Die Schweizerin konnte die Entscheidung überhaupt nicht nachvollziehen, verließ erst nach ungläubigen Blicken zögerlich das Feld, schüttelte dabei heftig mit dem Kopf.
Am Endergebnis änderte die Szene ohnehin nichts mehr: Als Tabellensechster hat Bremen nun sieben Punkte Rückstand auf Eintracht Frankfurt auf Platz drei, der zur Teilnahme an der Qualifikationsrunde für die Champions League berechtigt – mit zwei weniger absolvierten Spielen.
Werder-Trainerin Fritzy Kromp gestand am SPORT1-Mikrofon: „Wir haben das Spiel in der ersten Halbzeit verloren. Wir waren nicht griffig genug, das Pressing hat nicht funktioniert. Wir sind überhaupt nicht zufrieden.“
Im Stadion an der Alten Försterei sorgten Lia Kamber (18.), Lisa Heiseler (45.+1) und Hannah Eurlings (78.) für den siebten Saisonerfolg der Unioner Frauen, hinzu kam ein Eigentor von Verena Wieder (40.).
Den Bremer Ehrentreffer erzielte Lena Petermann (85.). In der ersten Hälfte vergab Larissa Mühlhaus für Bremen einen Handelfmeter (28.).
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Mit Sport-Informationsdienst (SID)