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Frauen-Bundesliga: Bayern-Star erklärt Abschied

Bayern-Star erklärt Abschied

Georgia Stanway wird den FC Bayern München am Ende der Saison verlassen. Nun blickt die Engländerin auf ihre Zeit in der Bundesliga zurück und erklärt ihre Entscheidung.
Georgia Stanway und Harry Kane werden zum Duett beim Song "Sweet Caroline" aufgefordert. Eine Rolle, die dem Superstar nicht die liebste ist.
Georgia Stanway wird den FC Bayern München am Ende der Saison verlassen. Nun blickt die Engländerin auf ihre Zeit in der Bundesliga zurück und erklärt ihre Entscheidung.

Der FC Bayern München und die Frauen-Bundesliga werden in der kommenden Saison auf eines der prominentesten Gesichter und vielleicht ihren größten ausländischen Star verzichten müssen.

Bereits im Januar kündigte Georgia Stanway an, ihren Vertrag vier Jahre nach ihrem Wechsel von Manchester City nicht zu verlängern. Die Beweggründe für diese Entscheidung erläuterte die Engländerin nun im Gespräch mit dem Kicker.

„Ich habe meine Zeit beim FC Bayern sehr genossen und tue das noch immer. Hierherzukommen, war eine der besten Entscheidungen, die ich je getroffen habe“, sagte Stanway zunächst. Neben der sportlichen Erfolgsgeschichte habe sie zudem „Freunde fürs Leben gefunden“ und viel über sich selbst gelernt.

Bayern-Abgang: Stanway will Komfortzone verlassen

Mit dem FC Bayern feierte Stanway drei Meisterschaften, einen DFB-Pokalsieg sowie zwei Supercup-Titel. Dennoch sei „jetzt der richtige Zeitpunkt, um etwas Neues auszuprobieren“. Dieser Wunsch nach Veränderung liege jedoch nicht am FCB.

„Es ist ganz allein meine Entscheidung. Ich möchte, dass meine Erinnerungen an Bayern immer positiv bleiben“, erklärte die 27-Jährige und fügte an: „Ich brauche immer neue Anreize und möchte nicht an den Punkt kommen, an dem ich nicht mehr jeden Tag gerne zum Training gehe oder ich es ein bisschen schleifen lasse.“

Anschließend betonte Stanway erneut, dass ihr Wechsel nach München eine ihrer besten Entscheidungen gewesen sei. „Aber wer kann schon sagen, ob mein nächster Schritt mein Leben ebenfalls verbessern wird?“, fragte sich die 86-malige Nationalspielerin und erklärte: „Er wird mich jedenfalls reich an Erfahrungen machen. Es war jetzt nur wichtig, noch mal aus meiner Komfortzone herauszugehen.“

„Das ist nichts, worüber ich sprechen möchte“

Wohin der nächste Schritt für Stanway gehen wird, steht derweil noch nicht fest. Während die zweimalige Europameisterin zuletzt ankündigte, nicht mehr weit von einer Verkündung entfernt zu sein, wurde die Mittelfeldspielerin medial vor allem mit dem FC Arsenal in Verbindung gebracht.

„Das ist nichts, worüber ich im Moment sprechen möchte. Für mich steht aktuell im Vordergrund, diese Saison mit Bayern erfolgreich zu Ende zu bringen – als nächstes dementsprechend die Champions-League-Spiele gegen United“, wurde Stanway jedoch deutlich.

Darüber hinaus betonte Stanway auch, dass sie weiterhin „ein wirklich gutes Verhältnis zu allen Verantwortlichen beim FC Bayern“ habe, „mit viel Emotion und Ehrlichkeit“. So wollte sie dem Klub auch „genügend Zeit geben, einen Ersatz zu finden, um das Ganze so respektvoll wie möglich zu gestalten“.

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