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Viertelfinale! Wolfsburg knackt Juve

Viertelfinale! Wolfsburg knackt Juve

Der VfL Wolfsburg hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Als nächster Gegner wartet Olympique Lyon.
Wolfsburgs Beerensteyn (l.) im Duell mit Harviken (r.)
Wolfsburgs Beerensteyn (l.) im Duell mit Harviken (r.)
© IMAGO/HMB-Media/SID/Hendrik Hamelau
Der VfL Wolfsburg hat das Viertelfinale der Champions League erreicht. Als nächster Gegner wartet Olympique Lyon.

Die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg haben das Viertelfinale der Champions League erreicht. Auch ohne Leistungsträgerin Alexandra Popp setzte sich die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch bei Juventus Turin mit 2:0 (1:0) durch und buchte nach dem 2:2 im Playoff-Hinspiel das Ticket für die Runde der besten Acht.

Vivien Endemann (18.) und Cora Zicai (90.+6) trafen für die Wölfinnen, auf die im Viertelfinale nun Olympique Lyon wartet. Durch den Erfolg tankte der VfL Selbstvertrauen für das Bundesliga-Topspiel am Sonntag (16.20 Uhr) bei Spitzenreiter Bayern München. Der deutsche Double-Gewinner hatte sich im Gegensatz zu Wolfsburg in der Königsklasse den Umweg über die Play-offs gespart.

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Wolfsburg musste auf Popp und Lattwein verzichten

„Es wird sicher ein extrem schwieriges Spiel, aber wir werden von Anfang an brennen und wollen natürlich einen Sieg einfahren“, hatte Nationalspielerin Janina Minge vor der Partie betont. Dabei mussten die Wolfsburgerinnen auf Popp und Lena Lattwein verzichten, beide fehlten aufgrund eines Infekts.

Nach einer ruhigen Anfangsphase stießen die Wölfinnen in Turin die Tür zum Viertelfinale bald weit auf: Der VfL kombinierte sich über Endemann schnell nach vorne, die Nationalspielerin schob schließlich selbst nach einem Pass von Svenja Huth aus kurzer Distanz ein. Im Anschluss ließen die Gäste den Ball durch die eigenen Reihen laufen und hielten die italienische Offensive weitestgehend in Schach.

Nach der Pause dominierte Juventus die Partie. Für Wolfsburg wurde es gleich mehrmals brenzlig, der VfL hielt dem Druck der Italienerinnen in einer hektischen Schussphase jedoch stand. Zicai machte per Traumtor den Deckel drauf.