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FIFA-Präsident hat neue Pläne

FIFA-Präsident hat neue Pläne

FIFA-Präsident Gianni Infantino will den Frauenfußball weiter vorantreiben - und verkündet bereits konkrete Vorschläge.
FIFA Closing Press Conference - FIFA Women's World Cup France 2019
FIFA Closing Press Conference - FIFA Women's World Cup France 2019
© Getty Images
Sportinformationsdienst
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von Sportinformationsdienst

FIFA-Präsident Gianni Infantino will "die beste WM aller Zeiten" nutzen, um seine Expansionspläne auch im Frauenfußball umzusetzen.

Der Boss des Weltverbands kündigte am Freitag an, unter anderem mehr Teilnehmer für die WM-Endrunde, eine jährliche Klub-WM und eine Weltliga für Nationalteams implementieren zu wollen. Die Vorschläge werde der Schweizer den Mitgliedern im FIFA-Council erläutern.

Deutschland - Frankreich
VIVIANNE MIEDEMA (Niederlande)
JENNIFER HERMOSO (Spanien)
AURORA GALLI (Italien)
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Frauen-WM 2019: Torjägerinnen mit Cristiane, Renard, Henry, Gwinn, Morgan

"Die WM war phänomenal, unglaublich, emotional, großartig, fantastisch", schwärmte der 49-Jährige und fuhr fort: "Wichtig ist, dass wir das Turnier nicht zu schnell vergessen und darauf aufbauen. Ich hoffe, dass die Council-Mitglieder und FIFA-Mitgliedsverbände mir folgen." Angedacht sei, die nächste WM 2023 von 24 auf 32 Teilnehmer zu erweitern. "Wir dürfen keine Zeit verlieren", sagte Infantino.

Die Idee von Noel Le Graet, Präsident des französischen Verbands FFF und des Organisationskomitees, eine WM-Endrunde alle zwei Jahre auszutragen, nahm Infantino mit einem sanften Lächeln zur Kenntnis.

Zwei Tage vor dem Finale zwischen Titelverteidiger USA und Europameister Niederlande haben laut FIFA gut 850 Millionen Menschen weltweit die Spiele verfolgt, am Finalwochenende soll die Milliardenmarke geknackt werden. "Die Qualität der Spiele war exzellent und so nicht unbedingt zu erwarten", sagte Le Graet.

Trotz teilweise deutlicher Ergebnisse meinte Infantino, dass die Lücke zwischen der Weltspitze und den anderen Teams "geringer ist als bei den Männern. Dennoch müssen wir mehr investieren vor allem in Ländern, wo es praktisch keinen Frauenfußball gibt", sagte Infantino.