Es war ein Bock mit schwerwiegenden Folgen - und am Ende flossen auch bittere Tränen.
Frauen-WM 2023: Italien trauert - Tränen-Aus gegen Südafrika auch wegen Mega-Eigentor
Italien mit Tränen-Aus bei WM
Ein kaum zu glaubendes Eigentor hat Italiens Fußballerinnen bei der WM beim letzten Gruppenspiel gegen Südafrika eine 2:3 (1:1)-Pleite und damit das unerwartete Vorrunden-Aus eingebrockt.
Was war zunächst passiert? Nach einer harmlosen Situation, in der die Squadra Azzurra mit der Führung im Rücken in Ballbesitz war und das Geschehen kontrollierte, spielte Elena Linari vor dem Strafraum quer auf Benedetta Orsi.
Die wiederum passte, weil sie von einer Kontrahentin angelaufen wurde, aus 20 Metern blind in Richtung Tor zurück und überraschte ihre Keeperin Francesca Durante damit auf dem völlig falschen Fuß (32.).
Vor der kalten Dusche hatte den Italienerinnen bereits zwischenzeitlicher Hagel zugesetzt - der auf das Eigentor im Sky Stadium von Wellington (Neuseeland) aber keinen Einfluss hatte.
Vielmehr hatte die Fußball-Nation gegen den Außenseiter frühzeitig gejubelt, weil Arianna Caruso einen Strafstoß ganz sicher links unten verwandelt hatte (11.).
Doch dann kam es knüppeldick. Im zweiten Durchgang wirkten die Südafrikanerinnen, die mit nun vier Punkten als Zweiter der Gruppe G hinter Schweden (abschließend 2:0 gegen Argentinien) im Achtelfinale am Sonntag (04.00 Uhr MESZ) auf die Niederlande treffen, entschlossener und zielstrebiger im Spiel nach vorne.
Eine schöne Kombination von Thembi Kgatlana und Hildah Magaia (67.) brachte dann auch die verdiente 2:1-Führung.
Diese hatte aber nicht lange Bestand, weil Caruso nach einer Ecke erneut zur Stelle war und den Ball aus kurzer Distanz zum 2:2 über die Linie drückte.
Tiefschlag für Italien in der Nachspielzeit
Dann aber sorgte Kgatlana in der Nachspielzeit für den erneuten Tiefschlag und ließ Italiens trauernde Spielerinnen mit Tränen in den Augen zurück.
Umso bitterer: Für den Einzug ins Achtelfinale hätte Italien bereits ein Remis zum Weiterkommen gereicht.