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BVB: Youssoufa Moukoko glänzt bei U21 - und will nächste Saison auch in Dortmund angreifen

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BVB: Youssoufa Moukoko glänzt bei U21 - und will nächste Saison auch in Dortmund angreifen

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Moukoko blüht endlich wieder auf

Youssoufa Moukoko findet beim U21-Nationalteam zu alter Stärke zurück. Das Juwel von Borussia Dortmund ist schon jetzt der große Hoffnungsträger für die EM 2023. Doch ist er es bald auch wieder beim BVB?
Der Dortmunder Umbruch läuft auf Hochtouren. Der neue Sportdirektor Sebastian Kehl will weitere Transfers tätigen. Doch dafür müssen erst einmal einige Spieler gehen.
SID
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von SID

Youssoufa Moukoko verschenkte sein Trikot an einen kleinen polnischen Fan, dann freute sich der Teenie-Torjäger der deutschen U21 gut gelaunt auf ein paar freie Tage.

„Ich lache die ganze Zeit, weil es sich so gut anfühlt. Ich bin froh, Tore zu schießen. Dafür sind Stürmer da“, sagte der erst 17-Jährige nach seiner nächsten Tor-Show im DFB-Dress, die schon jetzt Hoffnungen für die EM 2023 weckte.

Sechs Tore in nur vier Spielen hat das Sturmjuwel bereits für die DFB-Auswahl erzielt, beim 2:1 (1:1) in Polen markierte er beide Treffer.

Adler vergleicht Moukoko mit Haaland

Eine Quote, die René Adler im TV-Studio an einen anderen jungen Stürmer aus Dortmund erinnerte. „Youssoufa denkt vor dem Tor nicht groß nach. Das ist seine große Stärke - ein bisschen wie bei Haaland“, sagte der ehemalige Nationaltorhüter bei ProSieben Maxx.

Moukoko traf in Lodz erst mit links, dann mit rechts - und brachte die 10.000 Fans zum Schweigen.

„Ich habe gelernt, mit rechts zu schießen. Ab und zu denke ich mir: Ich habe nichts zu verlieren, schieß einfach. Und die Dinger gehen so rein“, sagt der Angreifer von Borussia Dortmund bei DFB-TV.

Dabei lief es in der vergangenen Saison alles andere als rund für Moukoko, beim BVB kam er auch wegen Verletzungen nur auf zwei Tore in 16 Liga-Einsätzen - verteilt auf 210 Minuten.

Terzic könnte Moukoko-Abschied verhindern

Einen möglichen Abschied könnte nun Trainer-Rückkehrer Edin Terzic verhindern, unter dem Moukoko Ende 2020 zum jüngsten Bundesliga-Torschützen geworden war.

Auch DFB-Trainer Antonio Di Salvo lobte „Mouki“ ausgiebig, trat aber gleichzeitig auf die Bremse. „Wir tun alle gut daran, geduldig mit ihm zu sein. Vor allem er selber muss geduldig sein. Er spielt in einem Topverein, die Konkurrenz ist sehr groß“, sagte Di Salvo. Auch Moukoko habe „noch viele Dinge“, die er verbessern müsse.

Das gilt auch für den Rest der Mannschaft, die nun ein Jahr Zeit hat, sich auf die Titelverteidigung in Rumänien und Georgien vorzubereiten. Seine Mannschaft habe in Polen „Herz und Charakter gezeigt“, sagte Di Salvo.

Und das in einer Phase, wo andere „im Urlaub die Beine hochlegen und am Strand liegen“.

Moukoko will beim BVB wieder angreifen

Auf eine Auszeit freut sich nun auch Moukoko. „Jetzt können wir schön nach Hause fliegen“, sagte der Torjäger und kündigte bei Sky an: „Nächstes Jahr will ich angreifen.“

Und in Dortmund ein klein wenig den Abgang von Erling Haaland vergessen machen? Der Norweger hatte zumindest in der U21 in drei Spielen kein einziges Tor geschossen.

Eine Bilanz, über die Youssoufa Moukoko nur lachen kann.