Zoff eskaliert! Cristiano Ronaldo verlässt Nationalmannschaft
Zoff eskaliert! Cristiano Ronaldo verlässt Nationalmannschaft
Der Konflikt um Cristiano Ronaldos Reservistenrolle eskaliert. Nun verlässt der Superstar das Camp der portugiesischen Nationalmannschaft. In einem Statement erklärt er seinen Schritt nur knapp.
Paukenschlag um Cristiano Ronaldo! Der Superstar hat am Mittwoch das Camp der portugiesischen Nationalmannschaft verlassen. In den Sozialen Medien gab er ein Statement ab.
„Nach der Pressekonferenz des Nationaltrainers und im Anschluss an ein Gespräch mit dem Präsidenten des portugiesischen Fußballverbands habe ich beschlossen, das Lager der Nationalmannschaft zu verlassen“, schrieb der 41-Jährige. „Zu gegebener Zeit werde ich allen Portugiesen die Wahrheit über die Gründe für meinen Abschied von der Nationalmannschaft sagen, der ich mich stets mit ganzer Kraft gewidmet habe.“
Ronaldo wünscht Portugal „viel Glück“
Nun sei es an der Zeit, „Portugal und all meinen Mannschaftskameraden, ohne Ausnahme, viel Glück zu wünschen“, schrieb CR7 abschließend.
Zuvor kursierten bereits Videoaufnahmen davon, wie Ronaldo das Parkenstadion in Kopenhagen verließ und in einen schwarzen Kleinbus stieg, während die portugiesische Nationalmannschaft dort ihr Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Dänemark (Donnerstag, 20.45 Uhr im LIVETICKER) absolvierte.
Ronaldo saß zuletzt beim 2:1-Sieg gegen Norwegen am Sonntag 90 Minuten nur auf der Bank. Auf der PK am Mittwoch hatte Trainer Jorge Jesus noch Entwarnung gegeben. „Es gab keinerlei Zwischenfall“, erklärte der 72-Jährige – und versichert: „Wenn ich ihn brauche, wird er eingewechselt.“ Doch nun entschied sich Ronaldo zur Abreise.
Jesus liefert Erklärung für Ronaldos Abwesenheit
Bereits am Dienstag hatte die Abwesenheit Ronaldos im Training für Spekulationen gesorgt. Grund für das Fehlen des Superstars sei jedoch nicht etwa verletzter Stolz gewesen, erklärte Jesus am Mittwoch: Der Stürmer habe lediglich individuelle Übungen zur „Mobilisierung“ und körperlichen „Kräftigung“ absolviert.
Nachdem er am Sonntag keine Minute gespielt hatte, war der Kapitän der Selecao direkt in Richtung Kabine verschwunden. Mit seiner vorzeitigen Abreise am Mittwoch erreichte der Konflikt nun eine neue Eskalationsstufe.
Auch der eigens angereiste Verbandschef Pedro Proenca konnte ihn nicht umstimmen. Der Altstar ergriff mehr oder weniger die Flucht. Laut der spanischen Sportzeitung Marca wollte er mit einem Privatjet nach Madrid fliegen.