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So blickt Vincent Kompany auf Bundestrainer Klopp

So blickt Kompany auf Klopp

Der Bayern-Coach und der neue Bundestrainer standen sich häufig als Gegner gegenüber - nun soll es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommen.
Vor dem Finale des Franz-Beckenbauer-Supercups hält sich Kompany beim Thema Jürgen Klopp zunächst bedeckt, verrät dann aber doch etwas über den sich anbahnenden Austausch mit dem neuen Bundestrainer.
Der Bayern-Coach und der neue Bundestrainer standen sich häufig als Gegner gegenüber - nun soll es zu einer erfolgreichen Zusammenarbeit kommen.

Bayern Münchens Trainer Vincent Kompany sieht dem geplanten Austausch mit dem neuen Bundestrainer Jürgen Klopp positiv entgegen.

„Ich kenne Jürgen Klopp schon lange Zeit aus England und ich freue mich auf diese Zusammenarbeit. Wir haben sehr viele Jahre in allerhöchster Konkurrenz gegeneinander gearbeitet oder gespielt. Großer Respekt für Jürgen. Irgendwann werden wir uns auf jeden Fall sehr offen und sehr gerne miteinander austauschen“, sagte Kompany vor dem Franz-Beckenbauer-Supercup am Samstag (20.30 Uhr) bei Borussia Dortmund.

Klopp hatte sein Amt am 15. August offiziell angetreten. Beim Prestigeduell am Samstag wird der frühere BVB-Coach in seiner neuen Funktion als Bundestrainer erstmals öffentlich auftreten.

Klopp weiß, dass er Kompany und Co. braucht

Am Donnerstag hatte bereits Dortmunds Trainer Niko Kovac von einem Telefonat mit Klopp gesprochen. „Es ist klar, dass wir zusammenarbeiten werden. Denn Jürgen ist sicherlich abhängig auch von uns, von den Bundesliga-Klubs, von den Bundesliga-Trainern. Er wird die Informationen bekommen, die er braucht, um letzten Endes seine Entscheidung zu treffen“, sagte Kovac im Vorfeld des Gesprächs.

Klopp hatte bei seinem Amtsantritt verraten, dass er für die kommenden Wochen schon einige Gesprächstermine mit Bundesligatrainern vereinbart habe. Denn der Nachfolger von Julian Nagelsmann ist sich bewusst, dass er auf die Arbeit in den Vereinen angewiesen ist.

Er wolle deshalb „ein gutes Verhältnis schaffen“. Dadurch wolle er auch hinbekommen, „dass die Nationalmannschaft ein Mehrwert für die Spieler ist“.