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Tiger Woods verletzt

Der Tiger hat Rücken - und kämpft

Tiger Woods arbeitet trotz schmerzhaften Rückenverletzung am Blitzcomeback und will unbedingt zum PGA Championship. Der Ryder Cup ist in Gefahr.
Tiger Woods bangt nach seiner erneuten Rückenverletzung um PGA Championship und Ryder Cup
Tiger Woods bangt nach seiner erneuten Rückenverletzung um PGA Championship und Ryder Cup
© imago
Tiger Woods arbeitet trotz schmerzhaften Rückenverletzung am Blitzcomeback und will unbedingt zum PGA Championship. Der Ryder Cup ist in Gefahr.

Tiger Woods gibt die Hoffnung nicht auf.

Trotz seiner schmerzhaften Rückenverletzung arbeitet Superstar offenbar hartnäckig an einem Blitzcomeback, will unbedingt bei der Donnerstag beginnenden PGA Championship starten und danach das Projekt Ryder Cup in Angriff nehmen.

Ein Platz im siebten Flight am Donnerstagmorgen um 8.35 Uhr im Valhalla Golf Club in Louisville/Kentucky, wo das letzte Masters des Jahres stattfindet, ist jedenfalls für Woods reserviert.

Entscheidung kurzfristig

Sein Manager Mark Steinberg hält sich zum genauen Gesundheitszustand seines Schützlings bedeckt:

"Es ist noch viel zu früh", sagte Steinberg "ESPN": "Er muss sich ausruhen und behandeln lassen. Mehr gibt es erst mal nicht zu sagen."

Ob der 14-malige Major-Champion an den Start gehen wird, könnte sogar erst am Vorabend des Turniers entschieden werden.

Volle Konzentration auf die Heilung

Der US-Amerikaner befindet sich derzeit in Florida, lässt sich von Spezialisten untersuchen und sagte alle Medientermine ab.

Seine ganze Kraft widmet er einer schnellstmöglichen Heilung.

Drei Turniere - ernüchternde Ergebnisse

Doch vieles spricht gegen den Golf-Superstar.

Drei Turniere hat der 38-Jährige seit seinem Comeback Ende Juni nach dreimonatiger Verletzungspause erst gespielt - mit ernüchternden Ergebnissen.

Auf der US-Tour in Bethesda verpasste er den Cut, bei der British Open reichte es nur zum 69. Platz.

Verletzung zur Unzeit

Als wäre das nicht schon frustrierend genug, kehrten am vergangenen Sonntag die Rückenschmerzen zurück, zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt.

Denn das vierte Major-Turnier des Jahres und der 40. Ryder-Cup (26. bis 28. September) stehen unmittelbar bevor - eine (erfolgreiche) Teilnahme ist unwahrscheinlich.

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Aufgabe von Schmerzen geplagt

Der US-Superstar hatte bei der World Championship in Akron/Ohio seine Schlussrunde am neunten Loch abbrechen müssen, nachdem er bereits am zweiten Loch bei einem Befreiungsschlag aus dem Sandbunker über Rückenprobleme geklagt hatte.

Der in der Weltrangliste seit seiner Rücken-OP Ende März vom ersten auf den zehnten Platz abgerutschte Woods gab von Schmerzen gepeiningt auf, musste mit einem Buggy vom Platz gefahren werden.

Platz im US-Team alles andere als sicher

Doch selbst wenn er am Donnerstag an den Start gehen sollte, hat er einen Platz im US-Team beim bedeutendsten Golf-Mannschaftsturnier der Welt alles andere als sicher.

"Ich würde Tiger Woods nominieren, wenn er gesund ist und gut spielt", sagte US-Kapitän Tom Watson: "Momentan verheißt die Situation aber nichts Gutes."

Denn derzeit erfüllt Woods keine der beiden Bedingungen.

Woods rennt Zeit davon

Am 2. September werden die Nominierten für die amerikanische Mannschaft bekannt gegeben.

Dem 38-jährigen Woods, der bei seinen sechs gespielten Turnieren 2014 nur zweimal alle vier Runden absolvierte, rennt die Zeit davon.

Masters-Champion Bubba Watson, der ehemalige US-Open-Sieger Jim Furyk, Youngster Rickie Fowler sowie Jimmy Walker und Matt Kuchar haben sich bereits für das zwölfköpfige Team qualifiziert.

Letzte Chance: Wildcard

Woods, der in der offiziellen Qualifikationsliste nur auf einem abgeschlagenen 69. Platz rangiert, könnte seine Teilnahme am Duell gegen die besten Golfer Europas nur durch eine Wildcard von Kapitän Watson sichern.

Würde er nicht nominiert werden, wäre die Saison für den einst unbezwingbaren Woods wohl gelaufen.