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McIlroy weint nach Ryder-Cup-Pleite

McIlroy weint nach Ryder-Cup-Pleite

Das Team Europa verpasst die Titelverteidigung beim Ryder Cup klar und deutlich. Nach der Pleite gegen das US-Team weint Rory McIlroy bittere Tränen.
Rory McIlroy lieferte beim Ryder Cup keine gute Leistung ab
Rory McIlroy lieferte beim Ryder Cup keine gute Leistung ab
© Imago
SID
von SID
26.09.2021 | 23:18 Uhr

Das Team Europa hat die Titelverteidigung beim Ryder Cup klar verpasst.

Mit drei Siegen und einem sicheren Unentschieden sicherte sich das Team USA am Sonntag auf dem Whistling Straits Golf Course in Wisconsin vorzeitig den Sieg, am Ende hieß es 19:9. Für die Amerikaner war es der 27. Sieg bei dem prestigeträchtigen Duell.

„Ich bin sprachlos“, sagte US-Kapitän Steve Stricker: „Sie hatten in dieser Woche eine Mission und das hat man gemerkt. Das ist eine neue für den Sport in diesem Land.“ (Alles zum Golf)

Ganz anders dagegen die Gefühlslage beim Team Europa. Ein tränenüberströmter Rory McIlroy entschuldigte sich sogar bei seinen Kollegen. Nach seinem letzten Auftritt konnte der Nordirländer zunächst nicht sprechen, ehe er sich sammelte. „Ich habe einfach... Ich liebe es, Teil dieses Teams zu sein“, sagte er mit zitternder Stimme.

„Ich liebe meine Teamkollegen so sehr und ich hätte diese Woche mehr für sie tun sollen. Ich bin froh, dass ich heute einen Punkt geholt habe, aber ich kann es kaum erwarten, es noch einmal zu versuchen.“

Europa verpasst Rekord-Comeback

Von dem erhofften Rekord-Comeback, das die europäischen Spieler um den spanischen Weltranglistenersten Jon Rahm am Finaltag der 43. Auflage des Kontinentalwettkampfs dringend gebraucht hätten, war das Team weit entfernt.

Zwar gewann Rory McIlroy, der am Freitag geschwächelt hatte, seine Runde gegen Olympiasieger Xander Schauffele. Doch Scottie Scheffler, der Rahm bezwang, Patrick Cantlay und Bryson DeChambeau entschieden ihre Einzel für sich.

Collin Morikawa garantierte durch ein sicheres Unentschieden gegen Viktor Hovland den erforderlichen letzten halben Punkt. Dass die USA am Schlusstag sieben der zwölf Partien gewannen, war letztlich bedeutungslos.

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Am Samstag hatten die dominanten US-Stars ihre Führung bereits auf 11:5 ausgebaut und waren vor den finalen zwölf Einzeln am Sonntag nur noch 3,5 Punkte vom Triumph entfernt. Für die Europäer standen die Karten damit noch schlechter als 2012, als sie am Schlusstag in Medinah einen 6:10-Rückstand drehten.

Kaymer nicht als Spieler aktiv

Als Vizekapitän des europäischen Teams war Martin Kaymer dabei. Der 36-Jährige gilt mit drei Siegen bei vier Teilnahmen als ausgemachter Ryder-Cup-Spezialist. Er ist aber schon seit geraumer Zeit außer Form und deshalb in diesem Jahr nicht als Spieler dabei.

Am Samstagvormittag hatten die Amerikaner bei den Foursomes drei der vier Spiele für sich entschieden.

Die Fourball-Session am Nachmittag endete 2:2. Sergio Garcia holte am zweiten Tag an der Seite seines Landsmanns Rahm zwei Siege und avancierte mit insgesamt 25 Matchgewinnen zum Ryder-Cup-Rekordhalter. Das Team Europa hatte neun der vergangenen zwölf Vergleiche gewonnen.


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