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Wahnsinn! Golf-Moment für die Ewigkeit

Golf-Moment für die Ewigkeit

Der Amerikaner J.J. Spaun sichert sich seinen ersten Majortitel auf dem schwierigen Kurs in Oakmont mit einem Traumschlag am letzten Loch.
J. J. Spaun konnte sein Glück kaum fassen
J. J. Spaun konnte sein Glück kaum fassen
© IMAGO/Golffile
Der Amerikaner J.J. Spaun sichert sich seinen ersten Majortitel auf dem schwierigen Kurs in Oakmont mit einem Traumschlag am letzten Loch.

Der Amerikaner J.J. Spaun hat überraschend die US Open der Golfprofis gewonnen - mit einem Zauberschlag am letzten Loch. Der 34-Jährige sicherte sich seinen ersten Majorsieg auf dem extrem schwierigen Kurs in Oakmont/Pennsylvania am Sonntag mit einem Putt über 20 Meter - und brach danach in Tränen aus. „Es so zu beenden, ist ein Traum“, sagte Spaun.

An einem nach Gewitter und Regen chaotischen Schlusstag verwies Spaun den Schotten Robert MacIntyre mit zwei Schlägen Vorsprung auf Platz zwei. Als einziger Spieler im Feld blieb er unter Par (-1), die Krönung hatte er sich jedoch für den letzten Schlag aufgehoben. „Ich habe anderen Leuten dabei zugesehen, wie sie verrückte Dinge machen. Jetzt meinen eigenen Moment bei diesem Turnier zu haben, werde ich mein Leben lang nicht vergessen“, sagte Spaun.

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Spaun gelingt Zauberschlag

Hinter seinem Landsmann Sam Burns war er als Zweiter auf die Schlussrunde gegangen, doch fiel mit fünf Bogeys auf den ersten sechs Löchern zurück. Nach dem Regen, der die Grüns mit Wasser flutete, schlug Spaun zurück. „Es ist definitiv wie ein Märchen mit einem märchenhaften Ende. Ein Außenseiter kämpft sich zurück, gibt nicht auf, gibt niemals auf“, sagte Spaun: „Mit dem Regen und dann dem Putt hätte ich keine bessere Geschichte schreiben können. Ich bin einfach so glücklich, dass ich das erleben durfte.“

Burns, nach drei Runde noch Spitzenreiter, kam nur als Siebter ins Klubhaus, ebenso wie der Weltranglistenerste Scottie Scheffler (USA). Rory McIlroy (Nordirland) verbesserte sich nach drei schwachen Tagen am Sonntag immerhin noch auf Platz 19. Am Cut nach zwei Runden waren unter anderem der sechsmalige Majorsieger Phil Mickelson und Titelverteidiger Bryson DeChambeau gescheitert. Auch der Münchner Stephan Jäger schaffte es nicht ins Wochenende.

Die US Open war das dritte der vier Majorturniere in diesem Jahr. Das Masters hatte McIlroy gewonnen, die PGA Championship Scheffler. Zum Abschluss steht noch die Open Championship (British Open) an, die vom 17. bis 20 Juli in McIlroys Heimat Nordirland ausgetragen wird.