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Handball: Fünf rote Karten und Siebenmeterwerfen - Meisterschaftsfinale eskaliert

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Handball: Fünf rote Karten und Siebenmeterwerfen - Meisterschaftsfinale eskaliert

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Meisterschaftsfinale eskaliert

Meisterschaftsfinale eskaliert

In der polnischen Superliga kommt es am letzten Spieltag zu einem Meisterschaftsfinale zwischen Wisla Plock und Vive Kielce mit DHB-Torhüter Andreas Wolff. Schon früh eskaliert die Begegnung.
Tomasz Gebala kassiert im Meisterschaftsfinale eine blaue Karte
Tomasz Gebala kassiert im Meisterschaftsfinale eine blaue Karte
© Imago
. SPORT1
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von SPORT1

Was für ein Fight um die polnische Meisterschaft!

Am letzten Spieltag der Superliga musste Spitzenreiter Vive Kielce mit dem deutschen Nationaltorhüter Andreas Wolff beim direkten Verfolger Wisla Plock antreten.

Kielce stand vor dem Spiel mit einer weißen Weste von 25 Siegen aus 25 Spieltagen an der Spitze, Plock lag aufgrund der 26:27-Niederlage im Hinspiel drei Punkte hinter dem Serienmeister. Auch im Finale behielt Kielce die Oberhand und sicherte sich mit einem 25:23-Sieg nach Siebenmeterwerfen die elfte Meisterschaft in Folge.

Genau dies wollte Plock verhindern. Der Erzrivale, der von Talant Dujshebaev trainiert wird, sollte nicht in der eigenen Halle den Titel feiern.

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So war also schon vor dem Spiel Brisanz in der Partie: Und es dauerte gerade einmal 35 Sekunden, bis diese Brisanz auf dem Spielfeld angekommen war. So lange dauerte es, bis sich Plocks Mirsad Terzic die rote Karte abholte.

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Es sollte nicht die letzte an diesem Abend bleiben. Insgesamt gab es fünf (!) rote Karten - drei für Plock und zwei für Kielce. Für das negative Highlight sorgte Kielces Tomasz Gebala in der 38. Minute. Der 2,12m-Hüne bekam für ein Foul gegen Niko Mindegia sogar die blaue Karte.

Für den Spanier kam es jedoch noch schlimmer. Nur gut eine Minute später wurde er erneut gefoult. Danach blieb der Rückraumspieler liegen und musste behandelt werden. Die Bilder legen einen Verdacht auf eine Knieverletzung nahe, was auch das Aus für das European League Final Four bedeuten könnte.

Positiv aus deutscher Sicht ist die Leistung von Wolff zu nennen. Zehn Siebenmeter bekamen die Hausherren in der regulären Spielzeit zugesprochen, lediglich fünf davon konnte Plock verwandeln. Damit hatte Wolff entscheidenden Anteil am 20:20 nach 60 Minuten, was Kielce ins Siebenmeterwerfen brachte und den Titel so bereits perfekt machte.

Beim Champions League Final Four hat der polnische Spitzenklub die Chance auf einen weiteren Titel.

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