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Champions League: Magdeburg vorzeitig im Viertelfinale

Magdeburg vorzeitig im Viertelfinale

Drei Tage nach der ersten Liganiederlage präsentiert sich der SC Magdeburg souverän.
Der THW Kiel hat die Ungeschlagen-Serie des SC Magdeburg beendet. Gonzalo Perez de Vargas, der Ersatz von Andreas Wolff, wird mit 14 Paraden zum Matchwinner.
Drei Tage nach der ersten Liganiederlage präsentiert sich der SC Magdeburg souverän.

Titelverteidiger SC Magdeburg hat in der Champions League vorzeitig das Viertelfinale erreicht. Drei Tage nach der ersten Bundesliga-Niederlage setzte sich der deutsche Handball-Vizemeister 37:30 (17:15) gegen GOG Handbold durch und festigte mit dem elften Sieg im elften Spiel Rang eins in Gruppe B.

Durch den Erfolg kann das Team von Trainer Bennet Wiegert nicht mehr von den ersten zwei Plätzen verdrängt werden, der Umweg über die Playoffs bleibt dem SCM erspart.

Magnusson bester Werfer für Magdeburg

Der Isländer Omar Ingi Magnusson war am Mittwochabend mit sechs Toren der beste Werfer für die Magdeburger, die am vergangenen Sonntag durch das 29:31 beim THW Kiel die erste Niederlage nach saisonübergreifend 34 Ligaspielen kassiert hatten.

In den noch verbleibenden drei Gruppenspielen geht es für die Magdeburger (22:0 Punkte) um den Gruppensieg. Die nächste Aufgabe führt den SCM am kommenden Donnerstag (20.45 Uhr/DAZN und Dyn) nach Polen zu Wisla Plock. Das Viertelfinale wird am 29./30. April und 6./7. Mai ausgetragen, das Final Four steigt dann am 13. und 14. Juni in Köln.

Magdeburg will nach dem Sieg im Vorjahres-Endspiel gegen die Füchse Berlin erneut und damit dann zum vierten Mal (2002, 2023 und 2025) auf Europas Handball-Thron Platz nehmen. Auch Meister Berlin (Platz zwei in Parallelgruppe A) sehnt sich nach dem Premierensieg in der Königsklasse, der mit 300.000 Euro entlohnt wird.